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Walter Benjamin. Das Pariser Adressbuch - Georg Wiesing-Brandes

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        Avis sur Walter Benjamin. Das Pariser Adressbuch de Georg Wiesing - Brandes Format Relié  - Livre Science humaines et sociales, Lettres

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        Présentation Walter Benjamin. Das Pariser Adressbuch de Georg Wiesing - Brandes Format Relié

         - Livre Science humaines et sociales, Lettres

        Livre Science humaines et sociales, Lettres - Georg Wiesing-Brandes - 01/03/2025 - Relié - Langue : Allemand

        . .

      • Auteur(s) : Georg Wiesing-Brandes
      • Editeur : Nimbus. Kunst Und Bücher Ag
      • Langue : Allemand
      • Parution : 01/03/2025
      • Format : Moyen, de 350g à 1kg
      • Nombre de pages : 800.0
      • Dimensions : 14.0 x 16.5 x 4.9
      • ISBN : 3038500852



      • Résumé :
        Leben und Werk von Walter Benjamin (1892-1940) stellen auch mehr als zwei Generationen nach seinem Tod ein au?erordentliches Faszinosum dar. War Benjamin zu Lebzeiten durch zwei akademische B?cher und einen schmalen Band literarischphilosophischer ?Denkbilder? nur Insidern bekannt, so entwickelte er sich ab den 1960er Jahren zu einer zentralen Anregerfigur der intellektuellen Diskurse innerhalb und au?erhalb der Geisteswissenschaften. Dies ist umso erstaunlicher, als der ?berwiegende Teil seines Werks aus Kritiken und Aufs?tzen in Zeitschriften besteht, w?hrend sein Opus magnum - das 'Passagen-Werk' - Fragment blieb. Dies war vor allem den Umst?nden des Exils geschuldet, das von permanenter Ungewissheit gepr?gt war: den eingeschr?nkten Publikations- und Verdienstm?glichkeiten sowie den ver?nderten Bedingungen des geistigen Austausches, da viele von Benjamins bisherigen Diskussionspartnern ebenfalls emigriert und in alle Welt verstreut waren. Desto begieriger nutzte er jeden Kontakt, der Anregungen, n?tzliche Verbindungen und Hilfe versprach. Seit je gewohnt, alles Wichtige mit graziler Schrift auf engstem Raum festzuhalten, entwickelte sich sein Adressbuch nun zum zentralen 'Datenspeicher'. Benjamins gesamte Lebensumst?nde bilden sich hier in verdichteter und verk?rzter Weise ab, wobei die Notate fast ebenso viele R?tsel aufgeben, wie sie Angaben enthalten. Verzeichnet sind fast 300 Personen, mit denen Benjamin in den siebeneinhalb Jahren seines Exils in Verbindung stand (wobei noch einige Adressen ber?cksichtigt sind, die er an anderer Stelle notierte). Dass er w?hrend dieser Zeit 'vereinsamt' und 'isoliert' gewesen sei, wie es bisherige Biographien darstellen, ist ein Mythos, der durch das Adressbuch widerlegt wird. Nachdem 2006 bereits ein unzul?nglicher Versuch gemacht worden war, das Material zu erschlie?en, hat sich Georg Wiesing-Brandes die Aufgabe gestellt, allen Informationen des Adressbuchs bis ins Detail nachzugehen und nicht eher zu ruhen, bis die Angaben ihren Hintergrund preis gaben. Die Ergebnisse seiner zehn Jahre dauernden Recherche verdienen, als sensationell bezeichnet zu werden. Nicht nur die zahlreichen Personen, die pl?tzlich in Benjamins Umfeld auftauchen und kenntlich werden, ergeben ein neues, umfassendes Bild seiner Exiljahre...

        Biographie:
        Wiesing-Brandes hat auch unbekannte Briefe und Dokumente aufgesp?rt oder konnte den Weg rekonstruieren, den verschollene Manuskripte gegangen sein m?ssen. So grundlegend seine neuen Erkenntnisse f?r die Fachwelt sind, so klar und erz?hlerisch fesselnd sind sie dargestellt. Eine Fundgrube und unverzichtbare Quelle f?r alle, die sich mit Walter Benjamins Biographie besch?ftigen wollen....

        Sommaire:
        Leben und Werk von Walter Benjamin (1892-1940) stellen auch mehr als zwei Generationen nach seinem Tod ein au?erordentliches Faszinosum dar. War Benjamin zu Lebzeiten durch zwei akademische B?cher und einen schmalen Band literarischphilosophischer ?Denkbilder? nur Insidern bekannt, so entwickelte er sich ab den 1960er Jahren zu einer zentralen Anregerfigur der intellektuellen Diskurse innerhalb und au?erhalb der Geisteswissenschaften. Dies ist umso erstaunlicher, als der ?berwiegende Teil seines Werks aus Kritiken und Aufs?tzen in Zeitschriften besteht, w?hrend sein Opus magnum - das 'Passagen-Werk' - Fragment blieb. Dies war vor allem den Umst?nden des Exils geschuldet, das von permanenter Ungewissheit gepr?gt war: den eingeschr?nkten Publikations- und Verdienstm?glichkeiten sowie den ver?nderten Bedingungen des geistigen Austausches, da viele von Benjamins bisherigen Diskussionspartnern ebenfalls emigriert und in alle Welt verstreut waren. Desto begieriger nutzte er jeden Kontakt, der Anregungen, n?tzliche Verbindungen und Hilfe versprach. Seit je gewohnt, alles Wichtige mit graziler Schrift auf engstem Raum festzuhalten, entwickelte sich sein Adressbuch nun zum zentralen 'Datenspeicher'. Benjamins gesamte Lebensumst?nde bilden sich hier in verdichteter und verk?rzter Weise ab, wobei die Notate fast ebenso viele R?tsel aufgeben, wie sie Angaben enthalten. Verzeichnet sind fast 300 Personen, mit denen Benjamin in den siebeneinhalb Jahren seines Exils in Verbindung stand (wobei noch einige Adressen ber?cksichtigt sind, die er an anderer Stelle notierte). Dass er w?hrend dieser Zeit 'vereinsamt' und 'isoliert' gewesen sei, wie es bisherige Biographien darstellen, ist ein Mythos, der durch das Adressbuch widerlegt wird. Nachdem 2006 bereits ein unzul?nglicher Versuch gemacht worden war, das Material zu erschlie?en, hat sich Georg Wiesing-Brandes die Aufgabe gestellt, allen Informationen des Adressbuchs bis ins Detail nachzugehen und nicht eher zu ruhen, bis die Angaben ihren Hintergrund preis gaben. Die Ergebnisse seiner zehn Jahre dauernden Recherche verdienen, als sensationell bezeichnet zu werden. Nicht nur die zahlreichen Personen, die pl?tzlich in Benjamins Umfeld auftauchen und kenntlich werden, ergeben ein neues, umfassendes Bild seiner Exiljahre...

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