Der Sinn der Sucht - Voigtel, Roland
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Avis sur Der Sinn Der Sucht Format Broché - Livre Médecine, Pharmacie, Paramédical, Médecine vétérinaire
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Présentation Der Sinn Der Sucht Format Broché
- Livre Médecine, Pharmacie, Paramédical, Médecine vétérinaire
Résumé :
Einleitung
I
Ma?losigkeit als Krankheit. Geschichte und g?ngige Erkl?rungen der Sucht
1 Wo beginnt die Sucht?
2 Geschichte
Am Anfang gab es keine Sucht
Protestantische Moral
Eine Krankheit wird hergestellt
K?rperliche Abh?ngigkeit
Erbgut-Entartung
Die n?chternen Arbeiter
Ergebnisse
3 Psychiatrische Auffassungen
Entartete Leidenschaft
?u?erliche Deskription
4 Auffassungen in der Gesundheitspolitik
Inflationierter Begriff
Faktorenmodell
Drogenpolitik
Spezifische Definition
5 ?konomische und soziologische Modelle
Verf?hrerisches Angebot und schlechte Lebenslage
Abweichende Subkulturen
Soziologische Medizin-Kritik
6 Lerntheorie
7 Kulturkritik
8 Psychoanalytische Konzepte
Ungez?gelte Lust
Die Macht des Triebes
Eine initiale Verstimmung
?You know, I'm no good? (Amy Winehouse)
Ungereimtheiten des Triebkonzepts
Sucht als Abwehr
?Heroin, it's my wife and it's my life? (Lou Reed)
Externalisierung
Narzissmus versus Ordnung und Ehrbarkeit
Angst vor Verschlungen-Werden
Undifferenzierte Hassliebe
Drei Sorten Sucht
Passive ?berlassung
?berblick
9 Neurochemisches Modell
Botenstoffe im Belohnungssystem
Drogenwirkung im Gehirn
Rattenversuche
10 Vererbung
11 Zwischenres?mee
II
Missgl?ckte Bindung. Ein neues psychoanalytisches Modell der Sucht
12 Vorkl?rung: Sucht und nicht-s?chtiger Gebrauch
Kein Stoff macht psychisch abh?ngig
Nicht-s?chtiger Gebrauch
Risiken des Gebrauchs
13 Das unbelebte Objekt
Unbezogenheit beruhigt
Abgrenzung zu ?hnlichen Ph?nomenen
14 Die Beziehungsst?rung
Rekapitulation
Die vorsprachliche Zeit
Leben in prozeduralen Schemata
Mangelnde Modulation
Die fr?hsprachliche Zeit
Das begrenzende Selbstobjekt
Das Nein
Das bewertete Ich
Die Triangulierung
15 Die Abwehroperationen
Erste Operation: ?berlassung an das direktive Objekt
Zweite Operation: Donale Verschiebung
Dritte Operation: R?ckzug in den beruhigenden Raum
Separationsdruck und Angst
Vierte Operation: Einsatz des unbelebten Objekts
Destruktive Maximierung
Exkurs: Die Verwerfung
Ansteckung in der Gruppe?
Eine Chance f?r Therapie und Pr?vention
16 Varianten schwerer Sucht (Darstellung mit Fallbeispielen)
Erste Variante: Adaptive Sucht
Zweite Variante: Fusion?re Sucht
Dritte Variante: Resignative Sucht
Vergleich
17 Zur Therapie
Die ?bertragung des direktiven Objekts
Das Ringen um die Abstinenz
Die Identifikation mit der Therapeutin
18 Manische Abwehrsysteme
Kontraphobische Selbstbehauptung (Antechie)
Ideal-Anspruch
Selbstverletzung
Perversion
?Sexsucht?
19 Symptomatische Sucht - eine erg?nzende Abwehroperation
Pathologischer Narzissmus
Borderline-Zustand
Depression
Neurosen
20 Reaktive Sucht
Traumatische Erfahrungen
Soziale Notlagen
Punktuelle Vulnerabilit?t
III
Privates Elend. Sozio-Psychoanalyse der Abh?ngigkeitsbedingungen
21 Eine kurze Geschichte der Erziehungshaltungen
Missachtung versus Anerkennung
?Mutterliebe?
Das b?rgerliche Privatleben
Staatsmacht, exekutives Patriarchat und Volkserziehung
Nazi-Erziehung
Nach dem Krieg
?The order is rapidly fading? (Bob Dylan)
Autonomief?rderung und Postheroik
22 Selbstsorge versus F?rsorge
Direkter Zwang
Bedr?ckende Lebensumst?nde
Statussicherung
Innere Zwangslagen
Was ?ndern?
23 Der Einschluss im Privaten
Theoretische Schlussbemerkung
<...
Biographie:
Einleitung
I
Ma?losigkeit als Krankheit. Geschichte und g?ngige Erkl?rungen der Sucht
1 Wo beginnt die Sucht?
2 Geschichte
Am Anfang gab es keine Sucht
Protestantische Moral
Eine Krankheit wird hergestellt
K?rperliche Abh?ngigkeit
Erbgut-Entartung
Die n?chternen Arbeiter
Ergebnisse
3 Psychiatrische Auffassungen
Entartete Leidenschaft
?u?erliche Deskription
4 Auffassungen in der Gesundheitspolitik
Inflationierter Begriff
Faktorenmodell
Drogenpolitik
Spezifische Definition
5 ?konomische und soziologische Modelle
Verf?hrerisches Angebot und schlechte Lebenslage
Abweichende Subkulturen
Soziologische Medizin-Kritik
6 Lerntheorie
7 Kulturkritik
8 Psychoanalytische Konzepte
Ungez?gelte Lust
Die Macht des Triebes
Eine initiale Verstimmung
?You know, I'm no good? (Amy Winehouse)
Ungereimtheiten des Triebkonzepts
Sucht als Abwehr
?Heroin, it's my wife and it's my life? (Lou Reed)
Externalisierung
Narzissmus versus Ordnung und Ehrbarkeit
Angst vor Verschlungen-Werden
Undifferenzierte Hassliebe
Drei Sorten Sucht
Passive ?berlassung
?berblick
9 Neurochemisches Modell
Botenstoffe im Belohnungssystem
Drogenwirkung im Gehirn
Rattenversuche
10 Vererbung
11 Zwischenres?mee
II
Missgl?ckte Bindung. Ein neues psychoanalytisches Modell der Sucht
12 Vorkl?rung: Sucht und nicht-s?chtiger Gebrauch
Kein Stoff macht psychisch abh?ngig
Nicht-s?chtiger Gebrauch
Risiken des Gebrauchs
13 Das unbelebte Objekt
Unbezogenheit beruhigt
Abgrenzung zu ?hnlichen Ph?nomenen
14 Die Beziehungsst?rung
Rekapitulation
Die vorsprachliche Zeit
Leben in prozeduralen Schemata
Mangelnde Modulation
Die fr?hsprachliche Zeit
Das begrenzende Selbstobjekt
Das Nein
Das bewertete Ich
Die Triangulierung
15 Die Abwehroperationen
Erste Operation: ?berlassung an das direktive Objekt
Zweite Operation: Donale Verschiebung
Dritte Operation: R?ckzug in den beruhigenden Raum
Separationsdruck und Angst
Vierte Operation: Einsatz des unbelebten Objekts
Destruktive Maximierung
Exkurs: Die Verwerfung
Ansteckung in der Gruppe?
Eine Chance f?r Therapie und Pr?vention
16 Varianten schwerer Sucht (Darstellung mit Fallbeispielen)
Erste Variante: Adaptive Sucht
Zweite Variante: Fusion?re Sucht
Dritte Variante: Resignative Sucht
Vergleich
17 Zur Therapie
Die ?bertragung des direktiven Objekts
Das Ringen um die Abstinenz
Die Identifikation mit der Therapeutin
18 Manische Abwehrsysteme
Kontraphobische Selbstbehauptung (Antechie)
Ideal-Anspruch
Selbstverletzung
Perversion
?Sexsucht?
19 Symptomatische Sucht - eine erg?nzende Abwehroperation
Pathologischer Narzissmus
Borderline-Zustand
Depression
Neurosen
20 Reaktive Sucht
Traumatische Erfahrungen
Soziale Notlagen
Punktuelle Vulnerabilit?t
III
Privates Elend. Sozio-Psychoanalyse der Abh?ngigkeitsbedingungen
21 Eine kurze Geschichte der Erziehungshaltungen
Missachtung versus Anerkennung
?Mutterliebe?
Das b?rgerliche Privatleben
Staatsmacht, exekutives Patriarchat und Volkserziehung
Nazi-Erziehung
Nach dem Krieg
?The order is rapidly fading? (Bob Dylan)
Autonomief?rderung und Postheroik
22 Selbstsorge versus F?rsorge
Direkter Zwang
Bedr?ckende Lebensumst?nde
Statussicherung
Innere Zwangslagen
Was ?ndern?
23 Der Einschluss im Privaten
Theoretische Schlussbemerkung
<...
Sommaire:
Die Krankheit 'Sucht' ist ein Massenph?nomen in gegenw?rtigen Industriegesellschaften. An den Schnittstellen von Therapie, Beratung, Pr?vention und Politik sind ihre Relevanz und Aktualit?t?- als individuelles Leiden und gesamtgesellschaftliches Ph?nomen?- seit Jahrzehnten ungebrochen. Angesichts bisheriger Theorien zu Sucht und Abh?ngigkeit, die zumeist widerspr?chlich und f?r die Behandlungspraxis nur bedingt geeignet erscheinen, entwickelt Roland Voigtel ein theoretisch klar abgegrenztes und zugleich anwendungsorientiertes Konzept der Krankheit 'Sucht': Im Gespr?ch zwischen Neurochemie, Psychiatrie, Lerntheorie und vielf?ltigen Konzepten der Psychoanalyse sieht er den Anfangspunkt der Sucht in der missgl?ckten Beziehungserfahrung des Kleinkindes mit seiner Bezugsperson. Zwischen der Illusion von Autonomie und der Bet?ubung unertr?glicher Trennungsaffekte wird das Suchtmittel zu Beziehungsersatz und Ich-St?tze. Ausgehend von dieser Grundidee erm?glicht Voigtel Therapeut*innen ein einf?hlendes Verst?ndnis, diagnostische Sicherheit und die Wahl der passenden Haltung und Behandlungsform f?r ihre Patient*innen....