Gewohnte Gewalt - Joachim Schätz
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Avis sur Gewohnte Gewalt de Joachim Schätz Format Broché - Livre
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Présentation Gewohnte Gewalt de Joachim Schätz Format Broché
- Livre
Résumé :
Nicht erst die gegenw?rtig extreme H?ufung von Femiziden durch (Ex-)Beziehungspartner in ?sterreich erinnert daran: Gewalt dringt nicht so oft von >au?en< ein, wie sie vielmehr im sozialen Nahbereich ausge?bt wird, oftmals im gemeinsamen Haushalt. H?usliche Gewalt, die fast immer von M?nnern ausgeht, wird zur gewohnten Gewalt, wird von Betroffenen wie auch von ?ffentlichkeiten viel zu oft als normal, als Teil des Allt?glichen, hingenommen.Das Kino wei? davon: nicht zuletzt davon, wie das allzu Gewohnte von Herrschafts- und Gewaltverh?ltnissen in Form von Schocks und Schrecken wahrgenommen wird; und wie daraus wiederum Routinen entstehen, Subgenres und Kinotrends, r?umliche und erz?hlerische Muster. Besonders Filmthriller erz?hlen h?ufig von Heim, Beziehung und Familie als Schaupl?tzen von Bedrohung durch deine t?glichen N?chsten, die m?nnlich gegendert und sozial klassifiziert ist. Von den Gaslight-Filmen der 1940er Jahre und ihren Nachbildern bis zu den Wendungen von Gone Girl (2014), vom Sixties-Klassiker What Ever Happened to Baby Jane? bis zum Oscar-Gewinner Parasite (2019), von Nazis und anderen Feinden in deinem Bett bis zu den totalen (und brutalen) Familien des ?sterreichischen Films: Diese Arten von Spannungskino wirken auch zur?ck auf popul?re Sprechweisen und Vorstellungen von Gewalt, Viktimisierung und Gegenwehr.Die circa 50 kurzen Texte dieses Bandes ziehen Bahnen durch dieses Feld der domestic thrillers und ihrer Umgebungen, in Hollywood und weltweit. Filmkritik und Filmgeschichte verbindet sich dabei mit Sozialkritik der Gegenwart: Was an diesen Motivvorr?ten von Nahgefahr, Psychospielen und Entm?chtigung erscheint im Licht rezenter Erfahrungen von Lockdown und ansteigender Beziehungsgewalt wieder oder neu aufschlussreich und klarsichtig? Wo sind diese Filme in ihren Festschreibungen - etwa von Rassifizierungen, von Geschlechter- und Klassenpositionen - selbst Teil des Problems? Und was verr?t das Kino im Spannungsmodus ?ber den Schrecken, der Alltagsobjekten, Hausarbeit und privilegierten Lebensweisen latent innewohnt?
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