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Avis sur Lumpenproletariat de Christopher Wimmer Format Broché - Livre
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Présentation Lumpenproletariat de Christopher Wimmer Format Broché
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Résumé :
Heute sind es meist die Armen und Ausgegrenzten, die sowohl in neuen, reaktion?ren Bewegungen ihr Heil suchen als auch in progressiver Art aufbegehren - von Montagsdemos bis hin zu Gelbwesten-Aufm?rschen. Karl Marx und Friedrich Engels pr?gten f?r sie den Begriff 'Lumpenproletariat'. Er bot ihnen die M?glichkeit, ihre Prognosen aus den Revolutionsjahren 1848/49 zu revidieren. Sie propagierten jetzt, schuld an der Niederlage der Revolutionen seien neben der eigenen Schw?che des Proletariats auch 'sozial degradierte, von den Herrschenden korrumpierbare und daher im Klassenkampf passive oder ambivalent agierende Teile der sozialen Unterschichten' gewesen: das Lumpenproletariat eben. Findet sich das revolution?re Subjekt also im Industrieproletariat oder bei den 'Verdammten dieser Erde'? W?hrend die Sozialdemokratie ihre Hoffnungen in die gut organisierte Arbeiter*innenklasse setzte, weiteten Revolution?re, denen der R?ckgriff auf eine solch relativ homogene Klasse fehlte, ihr Verst?ndnis des revolution?ren Subjekts aus. Lenin und Mao beispielsweise betrachteten das Lumpenproletariat strategisch und betonten die Bedeutung dieser Klasse, die nicht vom Kapitalismus absorbiert worden war, erkannten aber auch die Notwendigkeit ihrer revolution?ren F?hrung. Aus alledem ergibt sich - aufs begriffsgeschichtliche Ganze gesehen - ein drastischer Widerspruch zwischen reaktion?rem Opportunismus (Marx) und einer existentiellen N?he zum radikalen Bruch mit der Gesellschaft (Bakunin, Fanon), dem Christopher Wimmer auf den Grund geht....
Sommaire:
Heute sind es meist die Armen und Ausgegrenzten, die sowohl in neuen, reaktion?ren Bewegungen ihr Heil suchen als auch in progressiver Art aufbegehren - von Montagsdemos bis hin zu Gelbwesten-Aufm?rschen. Karl Marx und Friedrich Engels pr?gten f?r sie den Begriff 'Lumpenproletariat'. Er bot ihnen die M?glichkeit, ihre Prognosen aus den Revolutionsjahren 1848/49 zu revidieren. Sie propagierten jetzt, schuld an der Niederlage der Revolutionen seien neben der eigenen Schw?che des Proletariats auch 'sozial degradierte, von den Herrschenden korrumpierbare und daher im Klassenkampf passive oder ambivalent agierende Teile der sozialen Unterschichten' gewesen: das Lumpenproletariat eben. Findet sich das revolution?re Subjekt also im Industrieproletariat oder bei den 'Verdammten dieser Erde'? W?hrend die Sozialdemokratie ihre Hoffnungen in die gut organisierte Arbeiter*innenklasse setzte, weiteten Revolution?re, denen der R?ckgriff auf eine solch relativ homogene Klasse fehlte, ihr Verst?ndnis des revolution?ren Subjekts aus. Lenin und Mao beispielsweise betrachteten das Lumpenproletariat strategisch und betonten die Bedeutung dieser Klasse, die nicht vom Kapitalismus absorbiert worden war, erkannten aber auch die Notwendigkeit ihrer revolution?ren F?hrung. Aus alledem ergibt sich - aufs begriffsgeschichtliche Ganze gesehen - ein drastischer Widerspruch zwischen reaktion?rem Opportunismus (Marx) und einer existentiellen N?he zum radikalen Bruch mit der Gesellschaft (Bakunin, Fanon), dem Christopher Wimmer auf den Grund geht....
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