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Avis sur Romana Scheffknecht: 1983 - 2013 de Beate Ermacora - Livre
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Présentation Romana Scheffknecht: 1983 - 2013 de Beate Ermacora
- Livre
Résumé : Das Unterbewusste, hei?t es, habe seinen Geburtsort in Wien - kein Wunder, wo die Stadt doch seit dem 15. Jahrhundert zu milit?rischen Zwecken planvoll unterkellert und unterirdisch erschlossen worden ist. Hier kn?pft Romana Scheffknecht mit ihrer Videoarbeit ?Luft?schutzkeller? von 1991 an. Es sind einfache wei?e Streifen, die mal wie eine blinkende Treppe vom schwarzen Hintergrund eines Moni?tors leuchten, mal zwei beweg?liche wei?e Streifen, die von Videobeamern horizontal und vertikal an eine Wand projiziert werden, um sich in der Mitte als Kreuz zu treffen, oder drei gleichzeitig auf eine Glasscheibe strahlende, pulsierende Monitorbilder, die in ihrer addi?tiven Reflexion wie der ewige Auf- und Untergang einer wei?en Sonne auf schwarzem Grund erscheinen. Unterlegt sind diese drei einzelnen Video- und Lichtinstallationen mit einem gnadenlosen an- wie abschwellenden Sound, der nichts anderes als ein Sirenenton ist. So einfach, b?se und klaustrophobisch kann man mit den Begriffen Kunst und Krieg umgehen. Diese und weitere Arbeiten bilden das Ger?st f?r den mit zahlreichen Installations?ansichten versehenen Katalog, der soeben anl?sslich eine Retrospektive in der Galerie im Taxispalais in Innsbruck erschienen ist. Romana Scheffknecht, 1952 geboren, hatte ihr Studium in der freien Klasse bei Oswald Oberhuber in Wien begonnen und es in der Videoklasse bei Nam June Paik in D?ssel?dorf fortgesetzt; 1989 nahm sie dann im K?lnischen Kunstverein an der bis dahin wohl wichtigsten ?berblicksschau ?Video-Skulptur retrospektiv und aktuell 1963-1989? teil. Seit 1997 leitet sie das Medien Kunstarchiv Wien, seit 2005 ist sie Professorin an der dortigen Universit?t f?r angewandte Kunst. Einige ihrer wichtigsten Werke sind jetzt in diesem kleinen retrospektiven Band dokumentiert, u. a. auch ?Das Warburg?zimmer?, an dem die K?nstlerin seit 1995 arbeitet und f?r das sie ?hnlich wie Warburg immer weiter Material zu verschiedenen Themen wie etwa Krieg, Kirche oder Aberglaube sammelt. Kernst?ck ist allerdings ein zweimin?tiger Video?film, in dem Romana Scheffknecht den Inhalt von Warburgs Kasten 118 ?Krieg und Kunst 1915/16? abgefilmt hat. Auf ihre Arbeitsweise befragt, sagt sie: ?Die gro?en Gef?hle werden am Theater produziert, und das ist das Gef?hrliche und wahrscheinlich auch Schlechte an meinen Arbeiten, dass sie immer wieder mit Pathos versetzt sind - etwas, das ja total verboten ist in der bildenden Kunst.?