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Queer Pain - Köppert, Katrin

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        Avis sur Queer Pain Format Broché  - Livre Science humaines et sociales, Lettres

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        Présentation Queer Pain Format Broché

         - Livre Science humaines et sociales, Lettres

        Livre Science humaines et sociales, Lettres - Köppert, Katrin - 01/04/2021 - Broché - Langue : Allemand

        . .

      • Auteur(s) : Köppert, Katrin
      • Editeur : Neofelis Verlag Gmbh
      • Langue : Allemand
      • Parution : 01/04/2021
      • Format : Moyen, de 350g à 1kg
      • Nombre de pages : 400
      • Expédition : 592
      • Dimensions : 20.7 x 14.9 x 3.0
      • ISBN : 3958083161



      • Résumé :

        Queer Pain nimmt die Fotografie Albrecht Beckers in den Blick und mit ihr das Verh?ltnis von Schmerz und Begehren im Kontext vernakul?rer Kultur und Amateurfotografie. Die mediale und visuelle Kulturgeschichte von Schmerz wird im Rahmen schwuler Geschichtsschreibung seit Anfang des 20. Jahrhunderts am Beispiel der visuellen Selbstrepr?sentationen und privaten Bildquellen Beckers als eine Geschichte der queeren Affizierung erz?hlt. Sexualit?t wird in Folge dessen nicht l?nger als Kategorie der sichtbaren Identit?t und des ins Bild gesetzten autonomen Subjekts visualisiert, sondern als relationales und tempor?res Intensit?tsverh?ltnis ?ber mehrere Sinnesregister wahrnehmbar. Fotografie besticht mit ihrer haptischen Qualit?t. Sie steckt an und aktiviert nicht nur ein subversives Potenzial, sondern auch Solidarit?t. Als queere Gef?ge arbeiten die Fotografien Vergemeinschaftungsprozesse in den Vordergrund, die weniger auf Aspekte der Repr?sentation von Identit?t festgelegt sind als vielmehr auf solche der Intensit?t und Dringlichkeit. Solidarit?t ist keine Frage nur der gleichen Gesinnung, sondern der affektiven Verbindung.

        Seit dem sogenannten affective turn in den Kultur- und Geschlechterwissenschaften stehen negative Gef?hle wie Scham, Melancholie, Trauer und Depression auch im Zentrum queerer Politiken der Sorge. Eine queere Affekttheorie des Schmerzes fehlt aber bislang. Dieses Buch leistet daher einen wichtigen Beitrag f?r die Geschichte und Theorie der visuellen Kultur, der Queer Media Studies und Affekttheorie. Es stellt dar?ber hinaus selten ver?ffentlichtes Bildmaterial aus dem Konvolut Albrecht Beckers zusammen und ist allein schon fotografiehistorisch relevant. Fast das gesamte 20. Jahrhundert wird aus queerer Perspektive betrachtet, was mit Blick auf die Weimarer Zeit, den Nationalsozialismus und die Pr?-Stonewall-Nachkriegszeit besonders spannungsreiche Lekt?ren verspricht.

        ...

        Biographie:

        Katrin K?ppert (Dr.) forscht neben Queer Media und Affect Studies zu post- und dekolonialen (Medien-)Theorien des Anthropoz?ns, digitalen Feminismen und Kunst. Sie studierte Gender Studies und Neuere deutsche Literatur an der Humboldt-Universit?t zu Berlin, wurde 2018 an der Carl von Ossietzky Universit?t Oldenburg in Kunst- und Medienwissenschaft promoviert und ist aktuell Juniorprofessorin f?r Kunstgeschichte und popul?re Kulturen an der Hochschule f?r Grafik und Buchkunst Leipzig. Neben wissenschaftlichen T?tigkeiten in u.?a. Los Angeles, London, Linz und Berlin war sie Stipendiatin des DFG-Graduiertenkollegs Geschlecht als Wissenskategorie. Sie leitet das DFG-Forschungsnetzwerk Gender, Medien und Affekt.

        ...

        Sommaire:

        Queer Pain nimmt die Fotografie Albrecht Beckers in den Blick und mit ihr das Verh?ltnis von Schmerz und Begehren im Kontext vernakul?rer Kultur und Amateurfotografie. Die mediale und visuelle Kulturgeschichte von Schmerz wird im Rahmen schwuler Geschichtsschreibung seit Anfang des 20. Jahrhunderts am Beispiel der visuellen Selbstrepr?sentationen und privaten Bildquellen Beckers als eine Geschichte der queeren Affizierung erz?hlt. Sexualit?t wird in Folge dessen nicht l?nger als Kategorie der sichtbaren Identit?t und des ins Bild gesetzten autonomen Subjekts visualisiert, sondern als relationales und tempor?res Intensit?tsverh?ltnis ?ber mehrere Sinnesregister wahrnehmbar. Fotografie besticht mit ihrer haptischen Qualit?t. Sie steckt an und aktiviert nicht nur ein subversives Potenzial, sondern auch Solidarit?t. Als queere Gef?ge arbeiten die Fotografien Vergemeinschaftungsprozesse in den Vordergrund, die weniger auf Aspekte der Repr?sentation von Identit?t festgelegt sind als vielmehr auf solche der Intensit?t und Dringlichkeit. Solidarit?t ist keine Frage nur der gleichen Gesinnung, sondern der affektiven Verbindung.

        Seit dem sogenannten affective turn in den Kultur- und Geschlechterwissenschaften stehen negative Gef?hle wie Scham, Melancholie, Trauer und Depression auch im Zentrum queerer Politiken der Sorge. Eine queere Affekttheorie des Schmerzes fehlt aber bislang. Dieses Buch leistet daher einen wichtigen Beitrag f?r die Geschichte und Theorie der visuellen Kultur, der Queer Media Studies und Affekttheorie. Es stellt dar?ber hinaus selten ver?ffentlichtes Bildmaterial aus dem Konvolut Albrecht Beckers zusammen und ist allein schon fotografiehistorisch relevant. Fast das gesamte 20. Jahrhundert wird aus queerer Perspektive betrachtet, was mit Blick auf die Weimarer Zeit, den Nationalsozialismus und die Pr?-Stonewall-Nachkriegszeit besonders spannungsreiche Lekt?ren verspricht.

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