Beeinflusst die Sprache das Denken? - Schmitt, Patrick
- Format: Broché Voir le descriptif
Vous en avez un à vendre ?
Vendez-le-vôtreSoyez informé(e) par e-mail dès l'arrivée de cet article
Créer une alerte prix- Payez directement sur Rakuten (CB, PayPal, 4xCB...)
- Récupérez le produit directement chez le vendeur
- Rakuten vous rembourse en cas de problème
Gratuit et sans engagement
Félicitations !
Nous sommes heureux de vous compter parmi nos membres du Club Rakuten !
TROUVER UN MAGASIN
Retour
Avis sur Beeinflusst Die Sprache Das Denken? Format Broché - Livre Langues rares
0 avis sur Beeinflusst Die Sprache Das Denken? Format Broché - Livre Langues rares
Les avis publiés font l'objet d'un contrôle automatisé de Rakuten.
Présentation Beeinflusst Die Sprache Das Denken? Format Broché
- Livre Langues rares
Résumé :
Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fach?bergreifend), Note: 1,0, Freie Universit?t Berlin, Veranstaltung: Linguistik-Beeinflusst die Sprache das Denken?, Sprache: Deutsch, Abstract: Beeinflusst die Sprache, die wir sprechen, d. h. die grammatikalischen und semantischen Strukturen unserer Sprache, die Art, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen? An den deutschen Universit?ten wurde die Bezeichnung Studenten weitgehend durch Studierende verdr?ngt, offizielle Berufsbezeichnungen werden immer ?fter durch Neologismen ersetzt (z. B. Hausmeister durch Geb?udemanager), Produkt- und Firmennamen ?ndern sich (Raider zu Twix, Viag Interkom zu O2), Behinderte nennen sich selbst Menschen mit Behinderung, andere Begriffe werden als diskriminierend empfunden und im Sprachgebrauch ausgetauscht (Schwarze statt Neger). Diese Beispiele zeigen, dass der Name oft mehr sein soll als ein blo?er Verweis auf etwas Au?ersprachliches. Kann das Umbenennen aber ein Umdenken herbeif?hren oder auch nur f?rdern? Welche Verbindung besteht zwischen Form und Struktur der sprachlichen Einheiten und dem Denken ?ber deren Inhalt? Oder allgemeiner gefragt: Beeinflusst die Sprache, die wir sprechen, unsere Wahrnehmung und die Art, wie wir denken? Oder ist das Denken der Sprache immer vorg?ngig und kann durch sie daher nicht wirklich ver?ndert werden?
Im zwanzigsten Jahrhundert wurde dieser Gedanke von verschiedenen Autoren (z. B. von Lev Wygotsky oder Leo Weisgerber) aufgegriffen. Am einflussreichsten war dabei sicherlich die sog. Sapir-Whorf-Hypothese (so benannt nach den amerikanischen Linguisten Edward Sapir und Benjamin Lee Whorf), von der in dieser Arbeit ausgegangen wird.
Die Sapir-Whorf-Hypothese dient dabei in zweierlei Hinsicht als Hintergrund. Zum einen entstand die empirische Forschung zum Einfluss der Sprache auf das Denken, deren Darstellung einen Hauptteil dieser Arbeit bildet, aus der Auseinandersetzung mit den Thesen von Sapir und Whorf.
Zum anderen wird in dieser Arbeit ein bestimmter Aspekt der Sapir-Whorf-Hypothese n?her betrachtet, n?mlich inwieweit Einzelsprachen den Hintergrund f?r das Denken, d. h. f?r das Weltbild ihrer Sprecher, bilden. In diesem Zusammenhang wird auch eine Verbindung der Sapir-Whorf Hypothese mit poststrukturalistischen Ans?tzen (Jacques Derrida) versucht werden.