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Kapp-Putsch - Klaus Gietinger

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      Présentation Kapp - Putsch Format Broché

       - Livre

      Livre - Klaus Gietinger - 31/01/2020 - Broché - Langue : Allemand

      . .

    • Auteur(s) : Klaus Gietinger
    • Editeur : Schmetterling Verlag Gmbh
    • Langue : Allemand
    • Parution : 31/01/2020
    • Nombre de pages : 330
    • Expédition : 452
    • ISBN : 389657177X



    • Résumé :
      Historiker Klaus Gietinger rollt die Geschichte des Umsturzversuchs neu auf und liefert bislang kaum bekannte Fakten und Hintergr?nde. Es ist ein fast vergessenes Kapitel deutscher Geschichte, das jedoch fast so wichtig erscheint, wie die Novemberrevolution 1918. Der Versailler Vertrag verlangte die Reduzierung des Deutschen Heeres auf 100 000 Mann und die Aufl?sung der Freikorps, mit denen die Reichsregierung die Arbeiteraufst?nde 1919 niedergeschlagen hatten. Doch die pr?faschistischen Freikorps Ehrhardt und Loewenfeld weigerten sich, putschten. Die Reichsregierung floh, kurz vorher hatten Ebert und Noske einen Aufruf zum Generalstreik herausgegeben. Der gr??te Streik, den Deutschland je gesehen hat, folgte. Zahlreiche Kommandeure der Reichswehr sympathisierten mit den Putschisten. Die Regierung landete in Stuttgart und wurde dort nur milit?risch besch?tzt, weil sie leugnete den Aufruf zum Generalstreik unterzeichnet zu haben. Nach f?nf Tagen mussten die Putschisten in Berlin aufgrund des Generalstreikes aufgeben. Die Regierung kehrte in die Hauptstadt zur?ck. Inzwischen war es aber vor allem in den Industriegebieten Mitteldeutschlands, Th?ringens und im Ruhrgebiet zu bewaffneten K?mpfen von Arbeitern gegen die putschenden Freikorps und die Reichswehr gekommen. Die Putschisten wurden zur?ckgeschlagen. In Pott bildete sich eine Rote Ruhrarmee aus der SPD-, USPD- und KPD-Basis, mit bis zu 100 000 Mann. Teils waren sogar B?rgerliche und Syndikalisten beteiligt. Man wollte nun mehr als die R?ckkehr der alten Regierung, verlangte die Aufl?sung der Reichswehr, stattdessen eine Volkswehr, die Bestrafung der Putschisten und Sozialisierung. Regierungsvertreter (SPD und Zentrum) mussten verhandeln. Man schloss das Bielefelder Abkommen, das einige soziale und milit?rische Zugest?ndnisse machte. Doch die Reichswehr hielt sich nicht daran, wie Teile der Roten Ruhrarmee. Reichspr?sident Ebert (SPD) wollte das Abkommen auch nicht akzeptieren. So fielen die Reichswehr und die Freikorps, die geputscht hatten, im Ruhrgebiet ein und massakrierten die K?mpfer, deren sie habhaft werden konnten. Gedenksteine f?r die Opfer wurden von den Nazis beseitigt. Zeit an diesen Kampf zu erinnern....

      Sommaire:
      Historiker Klaus Gietinger rollt die Geschichte des Umsturzversuchs neu auf und liefert bislang kaum bekannte Fakten und Hintergr?nde. Es ist ein fast vergessenes Kapitel deutscher Geschichte, das jedoch fast so wichtig erscheint, wie die Novemberrevolution 1918. Der Versailler Vertrag verlangte die Reduzierung des Deutschen Heeres auf 100 000 Mann und die Aufl?sung der Freikorps, mit denen die Reichsregierung die Arbeiteraufst?nde 1919 niedergeschlagen hatten. Doch die pr?faschistischen Freikorps Ehrhardt und Loewenfeld weigerten sich, putschten. Die Reichsregierung floh, kurz vorher hatten Ebert und Noske einen Aufruf zum Generalstreik herausgegeben. Der gr??te Streik, den Deutschland je gesehen hat, folgte. Zahlreiche Kommandeure der Reichswehr sympathisierten mit den Putschisten. Die Regierung landete in Stuttgart und wurde dort nur milit?risch besch?tzt, weil sie leugnete den Aufruf zum Generalstreik unterzeichnet zu haben. Nach f?nf Tagen mussten die Putschisten in Berlin aufgrund des Generalstreikes aufgeben. Die Regierung kehrte in die Hauptstadt zur?ck. Inzwischen war es aber vor allem in den Industriegebieten Mitteldeutschlands, Th?ringens und im Ruhrgebiet zu bewaffneten K?mpfen von Arbeitern gegen die putschenden Freikorps und die Reichswehr gekommen. Die Putschisten wurden zur?ckgeschlagen. In Pott bildete sich eine Rote Ruhrarmee aus der SPD-, USPD- und KPD-Basis, mit bis zu 100 000 Mann. Teils waren sogar B?rgerliche und Syndikalisten beteiligt. Man wollte nun mehr als die R?ckkehr der alten Regierung, verlangte die Aufl?sung der Reichswehr, stattdessen eine Volkswehr, die Bestrafung der Putschisten und Sozialisierung. Regierungsvertreter (SPD und Zentrum) mussten verhandeln. Man schloss das Bielefelder Abkommen, das einige soziale und milit?rische Zugest?ndnisse machte. Doch die Reichswehr hielt sich nicht daran, wie Teile der Roten Ruhrarmee. Reichspr?sident Ebert (SPD) wollte das Abkommen auch nicht akzeptieren. So fielen die Reichswehr und die Freikorps, die geputscht hatten, im Ruhrgebiet ein und massakrierten die K?mpfer, deren sie habhaft werden konnten. Gedenksteine f?r die Opfer wurden von den Nazis beseitigt. Zeit an diesen Kampf zu erinnern....

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