Die Abwesenheit der Idole - Mateusz Kapustka
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Présentation Die Abwesenheit Der Idole de Mateusz Kapustka Format Relié
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Résumé : Bildkonflikte machen Geschichte sichtbar. Zerrissen zwischen Beschleunigung und Versp?tung, zeigt Geschichte sich in ihnen als ein dynamischer Prozess der Aktualisierung, der zur Aufrechterhaltung unterschiedlicher Erfu?llungsmythologien Opfer fordert. Zu einem stummen Akteur auf der historischen Bu?hne avanciert dabei das Idol, das aus seiner Abwesenheit u?ber gesamte Bildkulturen einen Schatten wirft und in jeder Neuzeit wieder als Gespenst umgeht. Die an der Schnittstelle zwischen Bildgeschichte und Geschichtsphilosophie angesiedelte Studie untersucht im Sinne einer kritisch-analytischen Beschreibung den bildlichen Topos der Zerst?rung von antiken und au?ereurop?ischen (Vor-)Bildern im christlichen Machtdiskurs des 16.-18. Jahrhunderts. Besprochen werden in diesem Kontext visuelle Typologien des christlichen Herrschers oder M?rtyrers, der als Bilderzerst?rer den Akt der Vernichtung von ?gyptischen Idolen durch Christus w?hrend seiner Flucht nach ?gypten strukturell nachahmt. Diese beiden Figuren werden vor allem im katholischen Barock zu Prototypen der konfessionellen Geschichtsauslegung. Sie tragen zur anachronistischen Fiktionalisierung des Mittelalters als Gr?nderzeit der Rechtgl?ubigkeit und zugleich als Vorstufe der globalen Missionierung bei. Die Zerst?rung der ,fremden' Bilder geht dabei mit der semantischen Normierung von ,eigenen' Bildern als Werkzeugen einer kontrollierten metaphorischen ?bertragung einher. Diese Thematik wird v. a. anhand von Fallstudien zur kirchlichen und kaiserlichen Bildpropaganda im Rahmen der Rekatholisierung in den L?ndern der habsburgischen Krone veranschaulicht.
Biographie:
Mateusz Kapustka ist seit 2016 am Kunsthistorischen Institut der Universit?t Z?rich als Privatdozent t?tig.
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