machine à émouvoir - Robert Scherkl
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Avis sur Machine À Émouvoir de Robert Scherkl Format Broché - Livre
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Présentation Machine À Émouvoir de Robert Scherkl Format Broché
- Livre
Résumé :
Kunsttheoretische ?usserungen von K?nstlern existieren nicht erst seit den 1920er Jahren, man k?nnte bis zu Leonardo da Vincis Traktakten zur?ckbl?ttern. Aber anders als in der Renaissance entwickelte sich der Purismus von Am?d?e Ozenfant (1886-1966) und Charles-Edouard Jeanneret (1867-1965, bekannt unter dem Pseudonym Le Corbusier) in einer Zeit der zerst?rten Konventionen und der Aufl?sung aller objektiven Verbindlichkeiten. In den Jahren zwischen 1918 und 1925 entstanden die wichtigsten gemeinsam verfassten Manifeste und in dieser Zeit entstanden die weitgehend homogen wirkenden puristischen Stilleben. Der f?r den Purismus ma?gebliche Impuls ging vom Kubismus aus, gegen den dieser anfangs zwar aufbegehrte, ?ber den er sich aber definierte und von dem er sich mit dem Manifest Le Purisme (1921) schliesslich emanzipieren sollte. Zu diesem Zeitpunkt waren Theorie und Praxis an einem Punkt angekommen, der von den Autoren selbst als Analogie zum Verh?ltnis zwischen einer Grammatik und der sprachlichen ?usserung beschrieben wurde. Die puristische Theorie liesse sich somit vom puristischen Stilleben nicht mehr trennen. Das Bild nahm seinen Ausgang von den dargestellten Objekten, wesentlich schien es jedoch die als Grammatik auftretende Theorie zu repr?sentieren. Allerdings will das Bild nicht als Illustration der Theorie gelesen werden. Beide Medien bed?rfen einander und treten in ein dialogisches Verh?ltnis, in dem das Manifest die ?ussere Ordnung des k?nstlerischen Schaffens gew?hrleistet. Die Malerei vollf?hrt wohl einen eigenst?ndigen k?nstlerischen Diskurs, doch besitzt sie in diesem Komplex auch die Aufgabe, auf theoretische Problemstellungen zu antworten und zugleich neue Problemfelder aufzusp?ren. In welchem Verh?ltnis Theorie und Praxis zueinander stehen k?nnen, l?sst sich am Purismus exemplarisch zeigen. Dass die Manifeste hier eine neben dem Kunstwerk gleichberechtigte Gr?sse bilden, l?sst sie zu einer notwendigen Voraussetzung f?r die Interpretation werden.
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