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Avis sur Korrespondenz de Arthur Rimbaud - Livre
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Présentation Korrespondenz de Arthur Rimbaud
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Résumé :
Arthur Rimbaud ist zum Mythos geronnen. Seine Werke sind zu Meteoriten verklÄrt und gelten vielen Lesern immer noch als Kronzeugen fÜr die vermeintliche UnverstÄndlichkeit moderner Lyrik. Rimbauds vollstÄndige Korrespondenz, sÄmtliche zu Lebzeiten gedruckten Werke (auf Grundlage der Handschriften neu Übersetzt) sowie alle zeitgenÖssischen Rezensionen liegen mit Lefr?res monumentaler Rimbaud-Edition nun erstmals auf Deutsch vor. Ein hierzulande noch weitgehend unbekannter Rimbaud offenbart sich. Seine zwei Leben begegnen sich zwischen Buchdeckeln. UmblÄttern heißt ungeheure Entfernungen zurÜcklegen: WÄhrend 1889 in einer kleinen Pariser Zeitschrift zum ersten Mal Rimbauds ?An die Musik? erscheint, sitzt der Verfasser in Harar und schreibt Rechnungen fÜr die mit ihm in Verbindung stehenden Kaufleute in Schoa oder Aden. Und verweigert jeden Bezug zwischen sich und den Heften, in denen er gedruckt wird, jeden Bezug zwischen seinem Leben und der speziellen Lebensweise der VerÖffentlichung, die ihm widerfÄhrt - zu spÄt. Wie kaum ein Dichter vor ihm hatte Rimbaud die Dichtung aus ihrer Zeit hervorgehen lassen. Aus der und gegen die Literatur seiner Zeit bezog er den Stoff fÜr sein dichterisches Denkmal der Pariser Kommune. In der ÜberfÜlle unterschiedlichster Dokumente wird lesbar, wie der Dichter zum Schweigen gebracht, aus dem Schreiben vertrieben wurde - und wie er sich letztlich in dieses Schicksal fÜgte.
Biographie: Jean Nicolas Arthur Rimbaud wurde am 20. Oktober 1854 in Charleville geboren. Von Georges Izambard beeinflusst, ver?ffentlichte er seine ersten Gedichte. Bei Ausbruch des Deutsch-Franz?sischen Krieges floh Rimbaud zum ersten Mal, gelangte nach Douai und trat dort in die Nationalgarde ein, mit der er die Schrecken des Krieges erlebte. Damals schrieb er Le Dormeur du val. Seine dritte Flucht aus Charleville f?hrte ihn nach Paris, wo er Journalist wurde. In Paris nahm Rimbaud auch am Aufstand der Pariser Kommune teil und schreibt L orgie parisienne ou Paris se repeuple (dt. Die Pariser Orgie oder Paris bev?lkert sich wieder).Im August 1871 nimmt er Briefkontakt zum arrivierten Dichter Paul Verlaine auf, der ihn nach Paris einl?dt, ihn unterst?tzt und f?rdert. Rimbaud und Verlaine hatten eine leidenschaftliche homoerotische Beziehung. Im selben Jahr schloss er sich dem von Charles Cros gegr?ndeten Dichterkreis Circle des po?tes Zutiques an. Arthur reiste in Begleitung von Verlaine, der seinetwegen seine Frau verlassen hatte, nach London und hielt sich l?ngere Zeit in Belgien auf. An beiden Orten experimentierte er mit Drogen, insbesondere mit Absinth. W?hrend eines Streits zog Verlaine pl?tzlich eine Pistole, schoss und verletzte Rimbaud an der Hand. Dies war ihre letzte Begegnung. Verlaine verbrachte die n?chsten zwei Jahre im Gef?ngnis. Rimbaud kehrte nach Roche auf den Bauernhof seiner Familie zur?ck und vollendete - als Reflexion auf diese Zeit - sein bedeutendstes Werk Une saison en enfer (1873). Nach seinen Illuminations (1873-1875) gab Rimbaud das Schreiben auf - er war 21- und f?hrte bis 1880 ein unstetes Wanderleben, das ihn nicht nur durch ganz Europa, sondern auch bis nach Aden f?hrte. In Afrika, haupts?chlich in ?gypten, Abessinien (?thiopien) und Jemen, betrieb er Handel mit Kaffee, Gew?rzen, Gold, Elfenbein, Fellen und Waffen. Ein Geschwulst im Knie f?hrte zur Amputation des Beines, nachdem er in Marseille wieder franz?sischen Boden betreten hatte. Nach einem Monat kehrte er nach Marseille zur?ck, um einen sch?nen Tod zu sterben. Am 10. November 1891 starb er in Marseille im Alter von 37 Jahren nach l?ngerem Leiden an Knochenkrebs. Er wurde auf dem Friedhof seiner Heimatstadt Charleville begraben.
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