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Avis sur Die Zerstörung Der Eu de Peter Michael Lingens Format Broché - Livre
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Présentation Die Zerstörung Der Eu de Peter Michael Lingens Format Broché
- Livre
Résumé :
Umfragen zu Ende des Jahre 2018 bescheinigen der EU die gr??te Zustimmung der Bev?lkerung seit 25 Jahren. Dieses Buch bescheinigt ihr zu Beginn des Jahres 2019 die schwerste Krise ihrer Geschichte. Die Erkl?rung f?r dieses Paradoxon ist die mediale Aufbereitung des Brexit: Nachdem die Briten ihn 2016 beschlossen hatten, befassten sich Europas Medien von Monat zu Monat weniger mit dieser dramatischen Schw?chung der EU, sondern immer intensiver mit den gewaltigen Problemen, die sich Gro?britannien mit dem Verlassen der EU angeblich einhandelt. Das hat Leser und Zuh?rer entsprechend beeindruckt und sie ziehen daraus den Kurz-Schluss, dass es doch ein entscheidender Vorteil sei, der EU anzugeh?ren. Selbst Heinz-Christian Strache, Marine Le Pen oder Matteo Salvini fordern nicht mehr den Austritt ihrer Heimatl?nder aus der Europ?ischen Union, sondern nur ihre Reform. Das tut auch Peter Michael Lingens - wenn auch aus anderer Perspektive. In denkbar ungewollter Gemeinsamkeit mit Matteo Salvini h?lt auch der Autor die aktuelle Wirtschaftspolitik der EU, voran der Eurozone, f?r katastrophal und vertritt in diesem Zusammenhang folgende drei Thesen: Erstens: Sparen des Staates, wie der Vertrag von Maastricht es fordert ist wirtschaftlich maximal kontraproduktiv. Wenn der Staat, seine Eink?ufe zum Zweck des Sparens einschr?nkt, ist es denkunm?glich, dass die Wirtschaft w?chst. Wenn sie es, wie etwa in Deutschland, dennoch tut, dann zulasten anderer Volkswirtschaften, deren Konsumenten, Unternehmen und staatliche Stellen sich an Deutschlands Stelle verschulden. Sofern es EU-Mitglieder sind, versto?en sie damit gegen den von Deutschland initiierten Sparpakt. Diese absurde Konstellation ist verantwortlich f?r die, verglichen mit Gro?britannien oder den USA, so schleppende Erholung der Eurozone. Zweitens: Deutschlands Arbeitnehmer subventionieren Deutschlands Warenpreise durch real sinkende L?hne. Damit vermindert sich zugleich Deutschlands Kaufkraft, so dass weder deutsche noch gar franz?sische oder italienische Unternehmen auf dem deutschen Markt mit ausreichendem Warenabsatz rechnen k?nnen. Das ersch?ttert Europas Wirtschaftsgef?ge gleich doppelt. In den L?ndern, die solcherart Marktanteile verlieren, kommt es zwangsl?ufig zu hohen Arbeitslosenraten und explodierender Jugendarbeitslosigkeit, w?hrend in Deutschland Arbeitskr?fte-Knappheit eintritt. Drittens: Der Neoliberalismus als Wirtschaftsideologie beg?nstigt das in erstens und zweitens angef?hrte Fehlverhalten. Er ist voller ?konomischer Missverst?ndnisse selbst bez?glich jener wirtschaftlichen Bedingungen, die er f?r wirtschaftlich optimal h?lt. ?sterreich hat sich der deutschen Politik teils zwangsl?ufig - weil Deutschland sein gr??ter Handelspartner ist -, teils aus Sebastian Kurz' neoliberaler ?berzeugung angeschlossen und wird damit auf die Dauer nicht gut fahren.
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