Kunst sehen - Vincent van Gogh - Bockemühl, Michael
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Avis sur Kunst Sehen - Vincent Van Gogh de Bockemühl, Michael Format Broché - Livre Beaux arts
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Présentation Kunst Sehen - Vincent Van Gogh de Bockemühl, Michael Format Broché
- Livre Beaux arts
Résumé :
Diese auf 20 B?nde angelegte Edition geht auf eine viel beachtete ?ffentliche Vorlesungsreihe zur?ck, die Professor Michael Bockem?hl Anfang der 1990er Jahren im Saalbau Witten hielt. In seinen Diavortr?gen nimmt der Redner gem?? seinem Credo: Der K?nstler erm?glicht, was der Anschauende verwirklicht sein Publikum gleichsam bei der Hand und f?hrt es zu den einzelnen Kunstwerken hin. Dabei werden weder Spekulationen ?ber ihre m?glichen Bedeutungen angestellt, noch abstrakte Theorien ?ber das Sehen geschmiedet, vielmehr feiert der Autor ein Fest f?r das Auge: Mit Witz und methodischer Konsequenz versteht es der passionierte Wahrnehmungsforscher die Aufmerksamkeit auf die durch nichts anderes als durch das Kunstwerk er?ffneten Anschauungsm?glichkeiten zu lenken. Die B?nde werden herausgegeben von Dr. phil. David Hornemann v. Laer (Fakult?t f?r Kulturreflexion / Studium fundamentale) in Zusammenarbeit mit Birgit Bockem?hl sowie Studierenden an der Universit?t Witten/Herdecke Band 4 - van Gogh Nicht WAS wir sehen, WIE wir sehen - das Werk Vincent van Goghs er?ffnet auf besondere Weise Zugang zu der Br?chigkeit von Erkenntnis am Beginn der Moderne. Im Spannungsfeld von impressionistischer und expressiver Malerei formuliert van Gogh das Entstehen der Dinge malerisch als Reibung zwischen Farb- und Formwirkung, welche die Labilit?t der Wirklichkeit wie der Wahrnehmung selbst ins Feld f?hrt. Wie der Gegenstand aus dem bewegten und bewegenden Strukturkontinuum hervortritt oder ihm gar abgerungen wird, macht f?r die Betrachter das Sehen und Erkennen als spannungsgeladene Ambivalenz wahrnehmbar. Im Durchgang durch verschiedene Werkphasen des jung gestorbenen K?nstlers zeigt Bockem?hl, wie neben der Autonomie des Werkes die Autonomie des Sehenden zum Ma?stab f?r das Bild wird: die strukturelle Dynamik des Werkes bestimmt die Dynamik der Wahrnehmung. Nicht das Abbild erm?glicht dem Betrachter sich seines Standpunktes zu vergewissern, sondern das Werk wird allein in der Innenwahrnehmung des Betrachters zu einer stabilen Einheit - eine Aufforderung, sich der eigenen bildnerischen T?tigkeit im Prozess des Sehens bewusst zu werden. Indem Kunst vor Augen tritt, spiegelt sich etwas von den Chancen, wie der Mensch sich durch sein Sehen ?berhaupt zur Welt verh?lt. Aus dieser Perspektive m?chte ich einige Momente aus van Goghs Malerei herausgreifen, die das Sehen und das Erkennen in einer ganz bestimmten Weise tangieren. Michael Bockem?hl...
Biographie:
Michael Bockem?hl war Kunstwissenschaftler, Hochschullehrer, Vortragsredner und Berater gro?er Unternehmen. In j?ngeren Jahren war er als Waldorf- und Sonderschullehrer t?tig, sp?ter bei der GLS Bank in Bochum. Ab 1985 arbeitete der vierfache Familienvater eine Zeit lang als Kulturmanager f?r die Anthroposophischen Gesellschaft, bevor er 1990 an die Universit?t Witten/Herdecke berufen wurde. Michael Bockem?hl wurde am 21. Februar 1943 als j?ngster von f?nf Br?dern in Dresden geboren. Er studierte Philosophie, Kunst- und Kirchengeschichte in M?nchen und Bochum und wurde 1984 habilitiert. Noch als Student der Ruhruniversit?t gr?ndete er 1968 mit einigen Kommilitonen das Freie Hochschulseminar. Die dort entwickelten Ideen flossen sp?ter in die Konzeption des Studium fundamentale der Universit?t Witten/Herdecke ein, wo er den Lehrstuhl f?r Kunstwissenschaft, ?sthetik und Kunstvermittlung innehatte. Von 1994 bis 1998 war er Dekan der Fakult?t f?r das Studium fundamentale. Es folgten Gastprofessuren an der Fakult?t f?r Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Universit?t Innsbruck, an der P?dagogischen Fakult?t der Universit?t Bielefeld sowie an der Fakult?t f?r Wirtschaftswissenschaft der Universit?t Stockholm. Von Bockem?hl gibt es zahlreiche Ver?ffentlichungen, u.a. Monografien zu Rembrandt, Turner (beide Taschen Verlag), zur Kunst der Moderne und zusammen mit Georg-W. K?ltzsch zu Jawlensky (bei Dumont). Seinen in ?ffentlichen Vortr?gen und Seminaren vielfach erprobten und erfolgreichen Ansatz, durch Kunstbetrachtung das Bewusstsein f?r Wahrnehmungsprozesse zu schulen, machte er auch f?r die Gestaltung von Medizin, ?kologie, P?dagogik, Technik und Wirtschaft fruchtbar. Michael Bockem?hl verstarb am 23.12.2009 in Herdecke. Dr. phil. David Hornemann v. Laer, geb. 1971 in Hamburg, studierte Kunst- und Erziehungswissenschaften in Stuttgart und Hamburg und promovierte bei Prof. Bockem?hl zu Michelangelos Sixtinischen Deckenfresken. David Hornemann v. Laer forscht und lehrt an der Fakult?t f?r Kulturreflexion, Universit?t Witten/Herdecke...
Sommaire:
Diese auf 20 B?nde angelegte Edition geht auf eine viel beachtete ?ffentliche Vorlesungsreihe zur?ck, die Professor Michael Bockem?hl Anfang der 1990er Jahren im Saalbau Witten hielt. In seinen Diavortr?gen nimmt der Redner gem?? seinem Credo: Der K?nstler erm?glicht, was der Anschauende verwirklicht sein Publikum gleichsam bei der Hand und f?hrt es zu den einzelnen Kunstwerken hin. Dabei werden weder Spekulationen ?ber ihre m?glichen Bedeutungen angestellt, noch abstrakte Theorien ?ber das Sehen geschmiedet, vielmehr feiert der Autor ein Fest f?r das Auge: Mit Witz und methodischer Konsequenz versteht es der passionierte Wahrnehmungsforscher die Aufmerksamkeit auf die durch nichts anderes als durch das Kunstwerk er?ffneten Anschauungsm?glichkeiten zu lenken. Die B?nde werden herausgegeben von Dr. phil. David Hornemann v. Laer (Fakult?t f?r Kulturreflexion / Studium fundamentale) in Zusammenarbeit mit Birgit Bockem?hl sowie Studierenden an der Universit?t Witten/Herdecke Band 4 - van Gogh Nicht WAS wir sehen, WIE wir sehen - das Werk Vincent van Goghs er?ffnet auf besondere Weise Zugang zu der Br?chigkeit von Erkenntnis am Beginn der Moderne. Im Spannungsfeld von impressionistischer und expressiver Malerei formuliert van Gogh das Entstehen der Dinge malerisch als Reibung zwischen Farb- und Formwirkung, welche die Labilit?t der Wirklichkeit wie der Wahrnehmung selbst ins Feld f?hrt. Wie der Gegenstand aus dem bewegten und bewegenden Strukturkontinuum hervortritt oder ihm gar abgerungen wird, macht f?r die Betrachter das Sehen und Erkennen als spannungsgeladene Ambivalenz wahrnehmbar. Im Durchgang durch verschiedene Werkphasen des jung gestorbenen K?nstlers zeigt Bockem?hl, wie neben der Autonomie des Werkes die Autonomie des Sehenden zum Ma?stab f?r das Bild wird: die strukturelle Dynamik des Werkes bestimmt die Dynamik der Wahrnehmung. Nicht das Abbild erm?glicht dem Betrachter sich seines Standpunktes zu vergewissern, sondern das Werk wird allein in der Innenwahrnehmung des Betrachters zu einer stabilen Einheit - eine Aufforderung, sich der eigenen bildnerischen T?tigkeit im Prozess des Sehens bewusst zu werden. Indem Kunst vor Augen tritt, spiegelt sich etwas von den Chancen, wie der Mensch sich durch sein Sehen ?berhaupt zur Welt verh?lt. Aus dieser Perspektive m?chte ich einige Momente aus van Goghs Malerei herausgreifen, die das Sehen und das Erkennen in einer ganz bestimmten Weise tangieren. Michael Bockem?hl...
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