Pfauenfedern - Auburtin, Victor
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Présentation Pfauenfedern Format Broché
- Livre Littérature Générale
Résumé :
Victor Auburtin war ein deutscher Journalist und Schriftsteller....
Biographie:
Als alle Welt dem Tempo, der Technik und dem gl?nzenden Asphalt der Gro?st?dte huldigte, lobte er das Landleben, die Langsamkeit und die Langeweile Posemuckels. W?hrend der Hungerjahre der Inflationszeit gab er sich als Gourmet (sein Gro?vater noch, Charles Louis Benoit Auburtin, hatte K?nig Friedrich Wilhelm IV. verk?stigt). Als Forderungen nach dem Recht auf Arbeit un?berh?rbar wurden, redete er der Faulheit das Wort. Neueste Errungenschaften in der hygienisch-vernunftgem??en Einrichtung des Lebens, aber auch moderne statistische Erhebungen bildeten immer wieder Zielscheiben seines Spotts. Das Leben kann sehr unhygienisch sein, befand Auburtin in seinen geschliffenen Feuilletons. Alle Sch?nheit, alle Kunst, aller Genuss, alle Bildung, alles Individuelle entzieht sich dem Z?hlbaren, wurde er nicht m?de dort zu betonen. ?berhaupt die Pers?nlichkeit. Sie war Ausgangspunkt seiner feuilletonistischen Erw?gungen, die er als skeptischer Konservativer, der im 'Massenzeitalter' das Ende der Kultur aufd?mmern sah, ebenso wie als selbsternannter 'Ironiker' anstellte: Mit anarchischem Sinn f?r die 'feinen Unterschiede' sp?rte er die Besonderungsstrategien der b?rgerlichen Schichten auf und demontierte sie fr?hlich. Geboren wurde Auburtin am 5. September 1870 in Berlin. Und da kaum zwei Tage vergangen waren, dass das franz?sische Kaiserreich nach der Schlacht bei Sedan kapituliert hatte, kamen die Eltern nicht umhin, ihn Victor zu nennen. Preussens Sieg ?ber Frankreich hinderte sie umgekehrt nicht, ihn - eingedenk der Herkunft der Familie - aufs zweisprachige Franz?sische Gymnasium zu schicken. Nach dem Abitur folgt das Studium der Kunstgeschichte und Germanistik in Bonn, Berlin und T?bingen. Erste schriftstellerische Versuche und journalistische Erfolge schlie?en sich an: Seine Beitr?ge werden in der 'Jugend', im 'Simplicissimus' und im 'Berliner B?rsen-Courier' ver?ffentlicht, dessen Feuilletonredakteur er 1906 wird. 1911 schlie?lich wird Theodor Wolff auf den Schriftsteller aufmerksam. Er holt ihn zu seinem renommierten 'Berliner Tageblatt'. Auburtin arbeitet jetzt f?r kurze Zeit als Nachtredakteur, wird aber schon bald seines Postens enthoben. Der Grund: Er hatte - so jedenfalls will es eine der zahlreichen Anekdoten ?ber ihn wissen - das sensationelle Erreichen des S?dpols in die Sparte 'Letzte vermischte Nachrichten' einr?cken lassen. In der Folgezeit arbeitet der Journalist f?rs 'Berliner Tageblatt' als Korrespondent in Paris. 1914 als vermeintlicher deutscher Spion in Besan?on verhaftet, wird er erst 1917 aus der Zivilinternierung entlassen und kehrt ?ber die Schweiz (aus der er in der Zeit bis 1921 noch h?ufiger berichtet) nach Berlin zur?ck. Es entstehen nun in unabsehbarer Zahl und schneller Folge jene sprachlich ?u?erst akkurat gearbeiteten, popul?ren und humorvollen Betrachtungen, die seinen Ruf als ?berragender deutscher Feuilletonist begr?nden. Will man der ?berlieferung glauben, dann wird das 'Berliner Tageblatt' zeitweilig nur seinetwillen gelesen. Mitunter im Dreitage-Rythmus erscheint dort ein k?rzerer oder l?ngerer Text von ihm. Reisen durch ?sterreich, durch S?ddeutschland, Spanien, Griechenland und Italien schlie?en sich an. Lesenswert-launische Berichte entstehen, die gemeinsam mit seinen epigrammatisch knappen Feuilletons nicht selten in Buchform erscheinen. Am 28. Juni 1928 schlie?lich stirbt Victor Auburtin in Partenkirchen an den Sp?tfolgen eines sich in der Gefangenschaft zugezogenen Nierenleidens.