Geschlecht - Heinz-Jürgen Voß
- Format: Broché Voir le descriptif
Vous en avez un à vendre ?
Vendez-le-vôtre11,94 €
Occasion · Très Bon État
- Livraison GRATUITE
- Livré entre le 20 et le 23 avril
Nos autres offres
-
11,94 €
Occasion · Bon État
- Livraison GRATUITE
- Livré entre le 20 et le 23 avril
Livré gratuitement chez vous en 2 semaines. L'article présente des traces d'utilisation, mais est en bon état. 2 millions de ventes réalisées en 5 ans, merci de votre confiance ! Découvrez les avis (https://fr.shopping.rakuten.com/feedback/momox) de ... Voir plus -
20,83 €
Produit Neuf
- Livraison : 3,99 €
- Livré entre le 23 et le 27 avril
- Payez directement sur Rakuten (CB, PayPal, 4xCB...)
- Récupérez le produit directement chez le vendeur
- Rakuten vous rembourse en cas de problème
Gratuit et sans engagement
Félicitations !
Nous sommes heureux de vous compter parmi nos membres du Club Rakuten !
TROUVER UN MAGASIN
Retour
Avis sur Geschlecht Format Broché - Livre
0 avis sur Geschlecht Format Broché - Livre
Donnez votre avis et cumulez 5
Les avis publiés font l'objet d'un contrôle automatisé de Rakuten.
Présentation Geschlecht Format Broché
- Livre
Résumé :
Jahrhunderte lang wandten sich engagierte Frauen - und einige M?nner - gegen die Annahme, dass Unwissenheit von Frauen und ihr Ausschluss aus Machtpositionen auf 'nat?rliche' - vorgegebene und unab?nderliche - geschlechtliche Unterschiede zur?ckzuf?hren sei. Sie kennzeichneten geschlechtliche Unterschiede als Produkt gesellschaftlicher Ungleichbehandlungen. Noch Simone de Beauvoir betonte: 'Kein biologisches [...] Schicksal bestimmt die Gestalt, die das weibliche Menschenwesen im Scho? der Gesellschaft annimmt.' Hinter diese Forderungen wichen Feminismen der letzten Jahrzehnte zur?ck. Mit der Aufspaltung in biologisches Geschlecht (engl. 'sex') und gesellschaftliches Geschlecht (engl. 'gender') setzten sie biologische Geschlechterdifferenzen als gegeben voraus. Aus der unterschiedlichen Biologie von 'Frau' und 'Mann' d?rften aber keine gesellschaftlichen Ungleichbehandlungen abgeleitet werden. Das Ziel der Gleichstellung wurde so nicht erreicht. Ein Strategiewechsel ist n?tig! Die Vorlage hierf?r lieferte Judith Butler. Sie bezweifelte wieder 'Nat?rlichkeit' und stellte klar, dass auch K?rperlichkeit erst durch eine 'Brille' gelesen wird, die durch individuelle Erfahrungen und Lernen in Gesellschaft bestimmt ist. Organe werden erst durch die Interpretation als 'geschlechtlich' und durch ihre unentwegte Betonung und Wiederholung in dieser Rolle hergestellt und best?tigt. Hier lohnt es sich weiterzuarbeiten. Mit Butlers Ansatz erscheinen 'Penis', 'Hodensack', 'Hoden' etc. noch als gesellschaftlich formulierte Bezeichnungen f?r tats?chlich vorhandene Organe. Als ob, wenn man 'nat?rliche Vorgegebenheiten' liest, sich die Notwendigkeit der Bezeichnung dieser Organe und ihre weitgehend bin?re Einordnung zwingend ergibt. Hier widerspricht Heinz-J?rgen Vo?. Er bereitet aktuelle Ergebnisse der Biologie anschaulich auf und zeigt wie selbst sie in Richtung vieler Geschlechter weisen. Indem er an Gedanken der Entwicklung ankn?pft, r?ckt er den Menschen selbst in den Mittelpunkt, wo bisher die Kategorie und Institution 'Geschlecht' fetischisiert wurden. Von hier aus ergeben sich gesellschaftskritische Forderungen im Anschluss an Karl Marx....
Sommaire:
Jahrhunderte lang wandten sich engagierte Frauen - und einige M?nner - gegen die Annahme, dass Unwissenheit von Frauen und ihr Ausschluss aus Machtpositionen auf 'nat?rliche' - vorgegebene und unab?nderliche - geschlechtliche Unterschiede zur?ckzuf?hren sei. Sie kennzeichneten geschlechtliche Unterschiede als Produkt gesellschaftlicher Ungleichbehandlungen. Noch Simone de Beauvoir betonte: 'Kein biologisches [...] Schicksal bestimmt die Gestalt, die das weibliche Menschenwesen im Scho? der Gesellschaft annimmt.' Hinter diese Forderungen wichen Feminismen der letzten Jahrzehnte zur?ck. Mit der Aufspaltung in biologisches Geschlecht (engl. 'sex') und gesellschaftliches Geschlecht (engl. 'gender') setzten sie biologische Geschlechterdifferenzen als gegeben voraus. Aus der unterschiedlichen Biologie von 'Frau' und 'Mann' d?rften aber keine gesellschaftlichen Ungleichbehandlungen abgeleitet werden. Das Ziel der Gleichstellung wurde so nicht erreicht. Ein Strategiewechsel ist n?tig! Die Vorlage hierf?r lieferte Judith Butler. Sie bezweifelte wieder 'Nat?rlichkeit' und stellte klar, dass auch K?rperlichkeit erst durch eine 'Brille' gelesen wird, die durch individuelle Erfahrungen und Lernen in Gesellschaft bestimmt ist. Organe werden erst durch die Interpretation als 'geschlechtlich' und durch ihre unentwegte Betonung und Wiederholung in dieser Rolle hergestellt und best?tigt. Hier lohnt es sich weiterzuarbeiten. Mit Butlers Ansatz erscheinen 'Penis', 'Hodensack', 'Hoden' etc. noch als gesellschaftlich formulierte Bezeichnungen f?r tats?chlich vorhandene Organe. Als ob, wenn man 'nat?rliche Vorgegebenheiten' liest, sich die Notwendigkeit der Bezeichnung dieser Organe und ihre weitgehend bin?re Einordnung zwingend ergibt. Hier widerspricht Heinz-J?rgen Vo?. Er bereitet aktuelle Ergebnisse der Biologie anschaulich auf und zeigt wie selbst sie in Richtung vieler Geschlechter weisen. Indem er an Gedanken der Entwicklung ankn?pft, r?ckt er den Menschen selbst in den Mittelpunkt, wo bisher die Kategorie und Institution 'Geschlecht' fetischisiert wurden. Von hier aus ergeben sich gesellschaftskritische Forderungen im Anschluss an Karl Marx....
Détails de conformité du produit
Personne responsable dans l'UE