Kunst sehen - Claude Monet - Michael Bockemühl
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Avis sur Kunst Sehen - Claude Monet de Michael Bockemühl Format Broché - Livre Beaux arts
0 avis sur Kunst Sehen - Claude Monet de Michael Bockemühl Format Broché - Livre Beaux arts
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Présentation Kunst Sehen - Claude Monet de Michael Bockemühl Format Broché
- Livre Beaux arts
Résumé :
Diese auf 20 B?nde angelegte Edition geht auf eine viel beachtete ?ffentliche Vorlesungsreihe zur?ck, die Professor Michael Bockem?hl Anfang der 1990er Jahren im Saalbau Witten hielt. In seinen Diavortr?gen nimmt der Redner gem?? seinem Credo: Der K?nstler erm?glicht, was der Anschauende verwirklicht sein Publikum gleichsam bei der Hand und f?hrt es zu den einzelnen Kunstwerken hin. Dabei werden weder Spekulationen ?ber ihre m?glichen Bedeutungen angestellt, noch abstrakte Theorien ?ber das Sehen geschmiedet, vielmehr feiert der Autor ein Fest f?r das Auge: Mit Witz und methodischer Konsequenz versteht es der passionierte Wahrnehmungsforscher die Aufmerksamkeit auf die durch nichts anderes als durch das Kunstwerk er?ffneten Anschauungsm?glichkeiten zu lenken. Die B?nde werden herausgegeben von Dr. phil. David Hornemann v. Laer (Fakult?t f?r Kulturreflexion / Studium fundamentale) in Zusammenarbeit mit Birgit Bockem?hl sowie Studierenden an der Universit?t Witten/Herdecke. Band 2 - Monet Im Laufe des 19. Jahrhunderts sind die bildgebenden Mittel so weit entwickelt, dass eine perfekte Nachahmung der Wirklichkeit m?glich ist: der Augenblick kann eingefroren werden. Der Erstarrung der Bewegung und des Blickes - im Realismus der Malerei sowie in der Fotografie - setzte Claude Monet die Vielfalt der m?glichen Erscheinungsformen entgegen. Farbe wird nicht l?nger als Eigenschaft der Dinge selbst aufgefasst, sondern als ein Ph?nomen des Zwischenraumes, der Luft und des Lichtes, fl?chtig wie der Augenblick. In dem zweiten seiner hier unter dem Reihentitel KUNST SEHEN verschriftlichten Vortr?ge zeichnet der Kunsthistoriker Michael Bockem?hl nach, wie in der Malerei Monets an die Stelle der gesteigerten Wahrnehmungsidentit?t die Offenheit des suchenden Blickes r?ckt, der Wirklichkeit nicht voraussetzt, sondern konstituiert. Die Welt tritt uns im Bild nicht als fertiges Gebilde, sondern als potenziell unabschlie?barer Vorgang der Herausbildung von Wirklichkeit vor Augen. Das Auge bleibt in der Bewegung, der Gegenstand selbst wird zum Sinnesprozess. Das Verh?ltnis von Bild und Betrachtern ist nicht l?nger von einer konkreten Auffassung des Gegebenen dominiert: Wir werden Teil eines fortschreitenden Prozesses und sind gefordert, Wirklichkeit als Produkt der eigenen unmittelbaren Sinnesaktivit?t zu begreifen. Der Weg geht hier weg vom Perfekten ins Offene hinein, vom Vollendeten ins Unvollendete. Ein Weg zur Offenheit nicht nur des Bildes, des Gegenstandes im Bild, sondern zur Offenheit des Vorganges, mit dem Bild umzugehen. Das Anschauen, das Immer-weiter-Fragen, das Immer-neu und das Immer-wieder-anders-Hineingehen in das Bild, was zur Folge hat, dass es auch immer wieder frisch gemalt wirkt. Das bedingt nun, dass man in ganz neuer Weise der Prozesshaftigkeit des Entstehens eines Bildes und des Anschauens selbst gegenw?rtig wird, was man ja sonst vergisst. - Michael Bockem?hl...
Biographie:
Michael Bockem?hl war Kunstwissenschaftler, Hochschullehrer, Vortragsredner und Berater gro?er Unternehmen. In j?ngeren Jahren war er als Waldorf- und Sonderschullehrer t?tig, sp?ter bei der GLS Bank in Bochum. Ab 1985 arbeitete der vierfache Familienvater eine Zeit lang als Kulturmanager f?r die Anthroposophischen Gesellschaft, bevor er 1990 an die Universit?t Witten/Herdecke berufen wurde. Michael Bockem?hl wurde am 21. Februar 1943 als j?ngster von f?nf Br?dern in Dresden geboren. Er studierte Philosophie, Kunst- und Kirchengeschichte in M?nchen und Bochum und wurde 1984 habilitiert. Noch als Student der Ruhruniversit?t gr?ndete er 1968 mit einigen Kommilitonen das Freie Hochschulseminar. Die dort entwickelten Ideen flossen sp?ter in die Konzeption des Studium fundamentale der Universit?t Witten/Herdecke ein, wo er den Lehrstuhl f?r Kunstwissenschaft, ?sthetik und Kunstvermittlung innehatte. Von 1994 bis 1998 war er Dekan der Fakult?t f?r das Studium fundamentale. Es folgten Gastprofessuren an der Fakult?t f?r Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Universit?t Innsbruck, an der P?dagogischen Fakult?t der Universit?t Bielefeld sowie an der Fakult?t f?r Wirtschaftswissenschaft der Universit?t Stockholm. Von Bockem?hl gibt es zahlreiche Ver?ffentlichungen, u.a. Monografien zu Rembrandt, Turner (beide Taschen Verlag), zur Kunst der Moderne und zusammen mit Georg-W. K?ltzsch zu Jawlensky (bei Dumont). Seinen in ?ffentlichen Vortr?gen und Seminaren vielfach erprobten und erfolgreichen Ansatz, durch Kunstbetrachtung das Bewusstsein f?r Wahrnehmungsprozesse zu schulen, machte er auch f?r die Gestaltung von Medizin, ?kologie, P?dagogik, Technik und Wirtschaft fruchtbar. Michael Bockem?hl verstarb am 23.12.2009 in Herdecke. Dr. phil. David Hornemann v. Laer, geb. 1971 in Hamburg, studierte Kunst- und Erziehungswissenschaften in Stuttgart und Hamburg und promovierte bei Prof. Bockem?hl zu Michelangelos Sixtinischen Deckenfresken. David Hornemann v. Laer forscht und lehrt an der Fakult?t f?r Kulturreflexion, Universit?t Witten/Herdecke...
Sommaire:
Diese auf 20 B?nde angelegte Edition geht auf eine viel beachtete ?ffentliche Vorlesungsreihe zur?ck, die Professor Michael Bockem?hl Anfang der 1990er Jahren im Saalbau Witten hielt. In seinen Diavortr?gen nimmt der Redner gem?? seinem Credo: Der K?nstler erm?glicht, was der Anschauende verwirklicht sein Publikum gleichsam bei der Hand und f?hrt es zu den einzelnen Kunstwerken hin. Dabei werden weder Spekulationen ?ber ihre m?glichen Bedeutungen angestellt, noch abstrakte Theorien ?ber das Sehen geschmiedet, vielmehr feiert der Autor ein Fest f?r das Auge: Mit Witz und methodischer Konsequenz versteht es der passionierte Wahrnehmungsforscher die Aufmerksamkeit auf die durch nichts anderes als durch das Kunstwerk er?ffneten Anschauungsm?glichkeiten zu lenken. Die B?nde werden herausgegeben von Dr. phil. David Hornemann v. Laer (Fakult?t f?r Kulturreflexion / Studium fundamentale) in Zusammenarbeit mit Birgit Bockem?hl sowie Studierenden an der Universit?t Witten/Herdecke. Band 2 - Monet Im Laufe des 19. Jahrhunderts sind die bildgebenden Mittel so weit entwickelt, dass eine perfekte Nachahmung der Wirklichkeit m?glich ist: der Augenblick kann eingefroren werden. Der Erstarrung der Bewegung und des Blickes - im Realismus der Malerei sowie in der Fotografie - setzte Claude Monet die Vielfalt der m?glichen Erscheinungsformen entgegen. Farbe wird nicht l?nger als Eigenschaft der Dinge selbst aufgefasst, sondern als ein Ph?nomen des Zwischenraumes, der Luft und des Lichtes, fl?chtig wie der Augenblick. In dem zweiten seiner hier unter dem Reihentitel KUNST SEHEN verschriftlichten Vortr?ge zeichnet der Kunsthistoriker Michael Bockem?hl nach, wie in der Malerei Monets an die Stelle der gesteigerten Wahrnehmungsidentit?t die Offenheit des suchenden Blickes r?ckt, der Wirklichkeit nicht voraussetzt, sondern konstituiert. Die Welt tritt uns im Bild nicht als fertiges Gebilde, sondern als potenziell unabschlie?barer Vorgang der Herausbildung von Wirklichkeit vor Augen. Das Auge bleibt in der Bewegung, der Gegenstand selbst wird zum Sinnesprozess. Das Verh?ltnis von Bild und Betrachtern ist nicht l?nger von einer konkreten Auffassung des Gegebenen dominiert: Wir werden Teil eines fortschreitenden Prozesses und sind gefordert, Wirklichkeit als Produkt der eigenen unmittelbaren Sinnesaktivit?t zu begreifen. Der Weg geht hier weg vom Perfekten ins Offene hinein, vom Vollendeten ins Unvollendete. Ein Weg zur Offenheit nicht nur des Bildes, des Gegenstandes im Bild, sondern zur Offenheit des Vorganges, mit dem Bild umzugehen. Das Anschauen, das Immer-weiter-Fragen, das Immer-neu und das Immer-wieder-anders-Hineingehen in das Bild, was zur Folge hat, dass es auch immer wieder frisch gemalt wirkt. Das bedingt nun, dass man in ganz neuer Weise der Prozesshaftigkeit des Entstehens eines Bildes und des Anschauens selbst gegenw?rtig wird, was man ja sonst vergisst. - Michael Bockem?hl...
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