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Der Partnerwechsel-Diskurs. Liebe oder Ehe. Serielle Partnerschaften oder Familie. - Leibfried, Erwin

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        Présentation Der Partnerwechsel - Diskurs. Liebe Oder Ehe. Serielle Partnerschaften Oder Familie. Format Broché

         - Livre Philosophie

        Livre Philosophie - Leibfried, Erwin - 01/11/2012 - Broché - Langue : Allemand

        . .

      • Auteur(s) : Leibfried, Erwin
      • Editeur : Grin Publishing
      • Langue : Allemand
      • Parution : 01/11/2012
      • Format : Moyen, de 350g à 1kg
      • Nombre de pages : 32
      • Expédition : 62
      • Dimensions : 21.0 x 14.8 x 0.3
      • ISBN : 9783656316619



      • Résumé :
        Forschungsarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: sehr gut, Justus-Liebig-Universit?t Gie?en, Sprache: Deutsch, Abstract: Am Anfang ist die Liebe. Sie kann als eine Erfindung der Evolution bezeichnet werden, um die Produktion von Nachwuchs zu erleichtern. Verliebte, sich Liebende neigen zu meist n?chtlichen Taten, sog. S?nden der Nacht, die Folgen haben. Kinder. Die Ehe ist eine moralingesteuerte Institution, die Nachhaltigkeit sichert, n?mlich in der Aufzucht der S?ndenfolgen. So wie ? nach Nietzsche - die Sklaven die Moral erfunden haben, so erfinden die Kinder die Ehe: als H?hle, als Schutz, als Raum, in dem sie wachsen k?nnen. Kinder wollen, dass ihre Eltern nicht streiten und zusammenbleiben. Sobald sie fl?gge sind, verlassen sie aber Vater und Mutter, schamlos und undankbar. Vorher sind sie betroffen, wenn ein Elternteil sie verl?sst, um eine neue Beziehung einzugehen. Hier hilft auch Bildung, d.h. ein Blick in die antike Mythologie. Da gibt es die G?ttin Hera, die den Herd sch?tzt, die Familie; sie ist die Gattin des immer fremdgehenden Zeus, der sie laufend, wie man sagt, betr?gt. Zeus ist allein von der Liebe bestimmt, von der G?ttin Aphrodite, denn die ist f?r die hei?e Liebe zust?ndig. Hera w?tet zwar immer, wenn der Gatte aush?usig ist, sie versucht, spielverderbend, die Rendezvous zu verhindern ? Zeus aber empfindet eigentlich keine Schuld. Er folgt einem g?ttlichen Prinzip, der Liebe: sie steht ?ber der Moral. Erst das Christentum hat das schlechte Gewissen in die Welt gebracht und die Ehe hochgehalten und den Ehebruch als S?nde bestimmt. Die antike Phantasie hat - vorchristlich ? die Sache anders erlebt, in Bildern die anthropologischen Daten so sortiert: es gibt die sinnliche Liebe, zwei sind aufeinander abgefahren, ineinander verknallt, verliebt usw. Sprachen k?nnen diesen elementaren Sachverhalt verschieden formulieren. Die Dichtung hat ihn immer wieder in gro?en Poesien gestaltet; man darf an Tristan und Isolde denken, die so aufeinander abgefahren sind, dass ihre Liebe sie quasi zu einem Wesen macht. Man darf an Anna Karenina denken, die der lahmen Ehe mit Karenin entflieht und dem attraktiven Grafen Wronski nicht widerstehen kann. Allerdings wird sie zerbrechen, sie h?lt die Flucht aus der Verantwortung nicht aus, sie kann den Verlust ihrer Tochter nicht ertragen.... F?r das denkende Bewusstsein entsteht hier diese Frage: muss, was die Evolution will, durch sittliche Anstrengung ge?ndert werden, geht es ? wie im 18. Jahrhundert ? um ?die B?ndigung der wilden Seele??

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