August Stramm - Rempel, Katharina
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Avis sur August Stramm Format Broché - Livre Critique littéraire
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Présentation August Stramm Format Broché
- Livre Critique littéraire
Résumé :
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universit?t Bonn (Institut f?r Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar Linguistische Aspekte der literarisch-k?nstlerischen Avantgarde zwischen 1910 und 1940, Sprache: Deutsch, Abstract: 1.Einleitung Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den linguistischen Aspekten der Lyrik August Stramms. Dabei soll vor allem auf Deviationsverfahren in Lexik, Syntax, Morphologie und Typographie eingegangen werden, die im Zusammenhang mit dem Ph?nomen der Wortkunstwerke des Sturm-Kreises um Herwarth Walden stehen, das laut Lothar Schreyer gar ?[?] seine H?he in den Wortkunstwerken von August Stramm? erreichte (Schreyer 1956:91). Richard Brinkmann bezeichnet die Wortkunst-Theorie, die die Lyrik August Stramms entscheidend pr?gte, als ?die extremste Position der deutschen Literatur und Literatur-Theorie in der Bem?hung um so etwas wie eine ?abstrakte? Dichtung.? (Brinkmann 1961:63). Stramms Lyrik entstand jedoch vor der Ver?ffentlichung der Wortkunst-Theoreme, so dass es eine ?merkw?rdige und interessante Tatsache (ist), wie hier fast gleichzeitig mit den Wortkunst-Theoretikern des Sturms ein Talent auftritt, das ein Exempel zu jenen Theorien gibt [?].? (Brinkmann 1961:69). Es stellt sich somit die Frage, welche theoretischen Vorraussetzungen f?r Stramms Lyrik gegeben waren. Als interessant erweist sich in diesem Zusammenhang im Vorhinein ein kurzer Blick auf sein Verh?ltnis zur Sprache und inwiefern sprachphilosophische, k?nstlerische sowie mystische Diskurse seiner Zeit ihn beeinflussten. Den Hauptteil meiner Arbeit bildet die linguistische Analyse der Lyrik, wobei ich im Besonderen auf die Entwicklung von der Liebeslyrik (?D?) zur Kriegslyrik (?Tropfblut?) eingehen werde. So bemerkt nicht nur Peter Demetz: ?Stramms Gedichte selbst [?] gehen im Fr?hling und fr?hen Sommer 1914 durch rapide Wandlungen seiner lyrischen Praxis.? (Demetz 1990:82). Stramm ist in seiner sp?ten Lyrik vor allem die ?Dekonstruktion einer mystizistischen Verkl?rung des Ersten Weltkrieges? (Korte 1978:170) gelungen. Auf welche Weise Stramm dies gelingt, werde ich im Einzelnen untersuchen.