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Avis sur Alpen Ohne Eis de Format Broché - Livre Littérature Générale
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Présentation Alpen Ohne Eis de Format Broché
- Livre Littérature Générale
Résumé :
Schnee, Gletscher und Permafrost: Was macht das Hochgebirge aus? Einf?hrung in das Rundgespr?ch Christoph Mayer 9-20, 7 Farbabbildungen Die Alpen sowie auch andere Hochgebirge sind gepr?gt von Schnee, Eis und Permafrost und einer deutlichen Transformation aufgrund des Klimawandels. Die Limitierung der Kryosph?re auf Temperaturen unter dem Gefrierpunkt f?hrt dazu, dass gerade im Hochgebirge gro?e Ver?nderungen stattfinden. Weder die Kryosph?re noch ?kosysteme k?nnen infolge der Erw?rmung wegen der mit zunehmender H?he immer kleiner werdenden Fl?chen im Gebirge weiter nach oben ausweichen. Am deutlichsten sind die Ver?nderungen an den Gletschern zu beobachten, da sie gro?e Fl?chen bedecken und in den vergangenen Jahrzehnten sehr gro?e Massenverluste erfahren haben. Insbesondere die sehr vielen kleinen Gletscher sind stark von der Abschmelzung bedroht. Die Freilegung bisher eisbedeckter Fl?chen bietet eine Chance f?r neue ?kosysteme oder f?r arch?ologische Funde unterschiedlicher Epochen. Trotz der klimatischen Unterschiede von Hochniederschlagsgebieten am Rand der Alpen zu den inneralpinen Trockent?lern wirkt sich der Klimawandel ?berall aus. Dies l?sst sich an den Mikroorganismen im Schnee und Eis genauso feststellen wie an der Ver?nderung der Flora. Zudem drohen weitreichende Auswirkungen, zum Beispiel in der abnehmenden Stabilit?t von Permafrostregionen, mit der Gefahr von Felsst?rzen und Murg?ngen, oder der ?nderung des Abflussverhaltens der Alpenfl?sse durch den Schwund der Eisreserven. Letztendlich werden diese Ver?nderungen auch Auswirkungen auf die Nutzung des hochalpinen Raums, insbesondere im Hinblick auf Wasserwirtschaft und Tourismus, haben. Wasser in und aus den Alpen: Hydrologie im Wandel Kerstin Stahl 21-32, 7 Farbabbildungen, 1 Tabelle Hochgebirge sind Quellgebirge f?r Fl?sse. In den Alpen gleicht die sommerliche Schnee- und Gletscherschmelze den Wassermangel in hei?en und trockenen Jahren aus. Im Rhein ist dies auch flussabw?rts noch sp?rbar. Wie sich der Klimawandel auf die Abflussanteile aus Regen, Schnee und Gletscherschmelze im Rhein und seinen Zufl?ssen auswirkt und was dies f?r die Ober- und Unterlieger bedeutet, wurde mit hydrologischen Modellierungen bis zum Jahr 2100 unter Verwendung eines Klimaprojektionsensembles erforscht. Die Modellexperimente erlauben die Quantifizierung t?glicher Anteile der Abflusskomponenten in den Nebenfl?ssen und entlang des Hauptstroms. Insgesamt ergeben die Simulationen, dass die Schnee- und Eiskomponenten abnehmen und die Regenkomponente im Abfluss die jahreszeitlichen Schwankungen in Zukunft st?rker dominieren wird als in der Vergangenheit. Dies hat Auswirkungen auf saisonale Abfl?sse und Extreme. Besonders deutlich ist die Auswirkung auf Niedrigwasser, saisonal und besonders flussabw?rts, wenn am Ende des Jahrhunderts in hei?en sommerlichen D?rrejahren keine Eisschmelze mehr zur Niedrigwasserst?tzung beitr?gt. Deren Abnahme wird Restwassermengen, Energieproduktion, Schifffahrt und andere Nutzungen beeinflussen. Trotz der Unsicherheiten sind die prognostizierten Ver?nderungen substanziell und ein klares Mandat daf?r, die Wassernutzungen bei Niedrigwasser zu ?berdenken. Gletscherschmelze in Zeiten des Klimawandels Matthias Huss 22-45, 6 Farbabbildung Der R?ckgang der Gletscher in den Alpen und weltweit ist eine eindr?ckliche Manifestation des Klimawandels. Das Schwinden des 'ewigen' Eises bringt aber auch verschiedenste negative Auswirkungen mit sich: Lawinen und Gletscherfluten, Ver?nderungen f?r Tourismusdestinationen, Engp?sse in der Wasserversorgung und der Energieproduktion aus Wasserkraft sowie den Anstieg des Meeresspiegels. Langfristige Messungen des Gletscherschwundes sind essenziell, um das zugrunde liegende Prozesssystem zu verstehen und es in numerischen Modellen ...
Biographie:
zugleich geht biotechnologisches Potenzial verloren. Gletscher speichern Spuren menschlicher Aktivit?ten: Radionuklide, Pestizide, Schadstoffe und Mikroplastik. Besonders problematisch sind Polypropylen-Geotextilien, die beim so genannten Gletscherschutz Fasern freisetzen und ?kosysteme belasten. Mikroplastik gelangt in B?den, Gew?sser und Nahrungsketten, wirkt als Tr?ger f?r Schadstoffe und Pathogene und betrifft auch die menschliche Gesundheit. Erste Alternativen wie cellulosebasierte Vliese sind ?kologisch vertr?glicher und recycelbar. Langfristig bleibt die wirksamste Ma?nahme die Reduktion von Treibhausgasen. 'Gletscherschutz 2.0' erfordert nachhaltige Materialien, ethische Abw?gungen und das Bewusstsein, dass Gletscher hochsensible ?kosysteme mit einzigartiger Biodiversit?t sind. Die Alpenflora im Anthropoz?n Sabine Rumpf 59-71, 7 Farbabbildungen Die Alpenflora wird nicht nur vom Klimawandel beeinflusst, sondern unterliegt vielf?ltigen menschengemachten Stressoren des Anthropoz?ns. Besonders bedeutend sind zus?tzlich der ?berm??ige Stickstoffeintrag durch Landwirtschaft, Industrie und Verkehr, der ?ber atmosph?rische Depositionen auch das Hochgebirge erreicht, sowie die Landnutzungs?nderung. Das hat vom Weltall aus sichtbare Folgen: Die Alpen ergr?nen durch eine Zunahme an pflanzlicher Biomasse. Diese Entwicklung l?sst sich auf drei Mechanismen zur?ckf?hren: erh?htes Wachstum bestehender Arten, zunehmende Dominanz gr??erw?chsiger Arten und die Besiedelung neuer Standorte in h?heren Lagen. Gewinner sind meist Arten aus tieferen Lagen, die durch l?ngere Vegetationszeiten und eine bessere N?hrstoffnutzung profitieren. Arten aus h?heren Lagen - spezialisiert und konkurrenzschwach - geh?ren zu den Verlierern. Ihre Populationen schrumpfen. Zudem reagieren alpine Pflanzen verz?gert auf Umweltver?nderungen und sind im Ungleichgewicht mit den aktuellen Umweltbedingungen, was Prognosen erschwert. Sich ausbreitende gebietsfremde Arten k?nnten dieses Ungleichgewicht weiter verst?rken. Die derzeit sichtbaren Ver?nderungen sind daher nur ein Teil der Konsequenzen bereits erfolgter Umweltver?nderungen. Gletscherarch?ologie Marcus Zagermann 73-83, 7 Farbabbildung Gletscher und Eisfelder in den Alpen haben ?ber lange Zeit hinweg arch?ologische Funde konserviert. Die Objekte stammen von der Nutzung der Alpen als Kultur-, Lebens- und Transitraum seit circa 6000 vor Christus bis in j?ngste Zeit. Das Besondere ist, dass die Eisfundstellen organisches Material (beispielsweise Holz, Leder, Textil) nahezu wie Fundstellen unter Wasser ?berliefern. Im Zuge der Erderw?rmung schmelzen diese Eisreserven nun sukzessive ab, die Funde liegen dann frei und werden zersetzt. Die Gletscherarch?ologie birgt, dokumentiert und wertet dieses kulturelle Erbe aus. Private Zufallsfunde bei gro?en Abschmelzvorg?ngen wie 2003 gaben den Ausschlag f?r die Entwicklung der Teildisziplin Gletscherarch?ologie. Inzwischen hat sich diese etabliert und verf?gt ?ber ein eigenes Methodenspektrum und ganz spezifische Fragestellungen. Im Vortrag wurden Methodik und Fragestellungen anhand verschiedener wichtiger Fundstellen im ?berblick vorgestellt. Aktuelle Forschungen besch?ftigen sich mit der Ablagerungsgeschichte des ber?hmtesten Eisfundes, '?tzi'. Ein Pendant aus der Zeit um 1600 wurde im Bereich des Theodulpasses gefunden. In die Zeit des ersten Weltkriegs f?hren Fundstellen im Trentino, wie die ber?hmte Punta Linke mit ihren Stollen. Entscheidende Funde aus verschiedenen Zeiten tauchen immer wieder an ?bergangsstellen auf. Hier wurde der Verkehr kanalisiert und die Pl?tze wurden auch zur Rast genutzt. Daher finden sich auf solchen ?berg?ngen wie dem Schnidejoch und dem L?tschenpass so zahlreiche Funde aus ganz unterschiedlichen Zeitstufen. Auswirkungen von sich erw?rmendem P...
Sommaire:
Schnee, Gletscher und Permafrost: Was macht das Hochgebirge aus? Einf?hrung in das Rundgespr?ch Christoph Mayer 9-20, 7 Farbabbildungen Die Alpen sowie auch andere Hochgebirge sind gepr?gt von Schnee, Eis und Permafrost und einer deutlichen Transformation aufgrund des Klimawandels. Die Limitierung der Kryosph?re auf Temperaturen unter dem Gefrierpunkt f?hrt dazu, dass gerade im Hochgebirge gro?e Ver?nderungen stattfinden. Weder die Kryosph?re noch ?kosysteme k?nnen infolge der Erw?rmung wegen der mit zunehmender H?he immer kleiner werdenden Fl?chen im Gebirge weiter nach oben ausweichen. Am deutlichsten sind die Ver?nderungen an den Gletschern zu beobachten, da sie gro?e Fl?chen bedecken und in den vergangenen Jahrzehnten sehr gro?e Massenverluste erfahren haben. Insbesondere die sehr vielen kleinen Gletscher sind stark von der Abschmelzung bedroht. Die Freilegung bisher eisbedeckter Fl?chen bietet eine Chance f?r neue ?kosysteme oder f?r arch?ologische Funde unterschiedlicher Epochen. Trotz der klimatischen Unterschiede von Hochniederschlagsgebieten am Rand der Alpen zu den inneralpinen Trockent?lern wirkt sich der Klimawandel ?berall aus. Dies l?sst sich an den Mikroorganismen im Schnee und Eis genauso feststellen wie an der Ver?nderung der Flora. Zudem drohen weitreichende Auswirkungen, zum Beispiel in der abnehmenden Stabilit?t von Permafrostregionen, mit der Gefahr von Felsst?rzen und Murg?ngen, oder der ?nderung des Abflussverhaltens der Alpenfl?sse durch den Schwund der Eisreserven. Letztendlich werden diese Ver?nderungen auch Auswirkungen auf die Nutzung des hochalpinen Raums, insbesondere im Hinblick auf Wasserwirtschaft und Tourismus, haben. Wasser in und aus den Alpen: Hydrologie im Wandel Kerstin Stahl 21-32, 7 Farbabbildungen, 1 Tabelle Hochgebirge sind Quellgebirge f?r Fl?sse. In den Alpen gleicht die sommerliche Schnee- und Gletscherschmelze den Wassermangel in hei?en und trockenen Jahren aus. Im Rhein ist dies auch flussabw?rts noch sp?rbar. Wie sich der Klimawandel auf die Abflussanteile aus Regen, Schnee und Gletscherschmelze im Rhein und seinen Zufl?ssen auswirkt und was dies f?r die Ober- und Unterlieger bedeutet, wurde mit hydrologischen Modellierungen bis zum Jahr 2100 unter Verwendung eines Klimaprojektionsensembles erforscht. Die Modellexperimente erlauben die Quantifizierung t?glicher Anteile der Abflusskomponenten in den Nebenfl?ssen und entlang des Hauptstroms. Insgesamt ergeben die Simulationen, dass die Schnee- und Eiskomponenten abnehmen und die Regenkomponente im Abfluss die jahreszeitlichen Schwankungen in Zukunft st?rker dominieren wird als in der Vergangenheit. Dies hat Auswirkungen auf saisonale Abfl?sse und Extreme. Besonders deutlich ist die Auswirkung auf Niedrigwasser, saisonal und besonders flussabw?rts, wenn am Ende des Jahrhunderts in hei?en sommerlichen D?rrejahren keine Eisschmelze mehr zur Niedrigwasserst?tzung beitr?gt. Deren Abnahme wird Restwassermengen, Energieproduktion, Schifffahrt und andere Nutzungen beeinflussen. Trotz der Unsicherheiten sind die prognostizierten Ver?nderungen substanziell und ein klares Mandat daf?r, die Wassernutzungen bei Niedrigwasser zu ?berdenken. Gletscherschmelze in Zeiten des Klimawandels Matthias Huss 22-45, 6 Farbabbildung Der R?ckgang der Gletscher in den Alpen und weltweit ist eine eindr?ckliche Manifestation des Klimawandels. Das Schwinden des 'ewigen' Eises bringt aber auch verschiedenste negative Auswirkungen mit sich: Lawinen und Gletscherfluten, Ver?nderungen f?r Tourismusdestinationen, Engp?sse in der Wasserversorgung und der Energieproduktion aus Wasserkraft sowie den Anstieg des Meeresspiegels. Langfristige Messungen des Gletscherschwundes sind essenziell, um das zugrunde liegende Prozesssystem zu verstehen und es in numerischen Modellen ...
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