Personnaliser

OK

Informations importantes : Arrêt du Club R (13 août) et Cessation d'Activité (30 septembre)

En savoir plus.

Tonfabeln - Abels Norbert

Note : 0

0 avis
  • Soyez le premier à donner un avis

45,67 €

Produit Neuf

  • Ou 11,42 € /mois

    • Livraison : 3,99 €
    • Livré entre le 21 et le 27 août
    Voir les modes de livraison

    M_plus_L

    PRO Vendeur favori

    4,8/5 sur + de 1 000 ventes

    Publicité
     
    Vous avez choisi le retrait chez le vendeur à
    • Payez directement sur Rakuten (CB, PayPal, 4xCB...)
    • Récupérez le produit directement chez le vendeur
    • Rakuten vous rembourse en cas de problème

    Gratuit et sans engagement

    Félicitations !

    Nous sommes heureux de vous compter parmi nos membres du Club Rakuten !

    En savoir plus

    Retour

    Horaires

        Note :


        Avis sur Tonfabeln de Abels Norbert Format Relié  - Livre Histoire

        Note : 0 0 avis sur Tonfabeln de Abels Norbert Format Relié  - Livre Histoire

        Les avis publiés font l'objet d'un contrôle automatisé de Rakuten.


        Présentation Tonfabeln de Abels Norbert Format Relié

         - Livre Histoire

        Livre Histoire - Abels Norbert - 01/02/2026 - Relié - Langue : Allemand

        . .

      • Auteur(s) : Abels Norbert
      • Editeur : Dielmann, Axel, - Verlag Kommanditgesellschaft In Frankfurt Am Main
      • Langue : Allemand
      • Parution : 01/02/2026
      • Format : Moyen, de 350g à 1kg
      • Nombre de pages : 988.0
      • ISBN : 386638422X



      • Résumé :
        Vorwort, Anfang: Ein wahres und deshalb auch heute noch g?ltiges Wort vorab: Die Kraft, schrieb Theodor W. Adorno 1968 in seinen musiksoziologischen Vorlesungen, welche - wohl nach wie vor - die Menschen an die Oper binde, sei die Erinnerung an etwas, woran sie sich gar nicht mehr erinnern k?nnen, die legend?r goldenen Zeiten des B?rgertums, die erst im eisernen Zeitalter einen Glanz gewinnen, den sie nie besa?en. [1] Die Geschichte des neuzeitlichen okzidentalen Kulturverst?ndnisses war vom Aufstieg des B?rgertums gepr?gt. Zu dessen essenziellen Repr?sentationen geh?rten, oft mit emanzipatorischem Elan betrieben, die Theater. Zumal die durch und durch synkretistische Kunstform Oper. Einst in Adels?r?umen anhebend, geriet sie, Favola in musica genannt, im Gang der Epochen zum sakrosankten Ort der Darstellung der aufgestiegenen, vom Pathos des Fortschritts affizierten Bildungsschicht. Noch deren artifizielle Weltuntergangsszenarien - etwa bei Wagner - bewahrten jenes exklusive Selbstverst?ndnis. Zu ?ndern vermochten auch die vielfarbig provokanten Avantgardebewegungen der Moderne daran nichts. Erst mit der um die Jahrtausendwende best?ndig deutlicher ins Auge fallenden Erosion der europ?ischen Bildungsschicht stellt sich auch die Erwartung der Erosion ihrer origin?ren Kunstform ein. Unzeitgem??heit Das Musiktheater scheint in die Jahre gekommen zu sein. Seine Akzeptanz wankt. Seine vermeintlich so unverzichtbare Suggestionskraft ?chzt unter der Last eines sie unaufhaltsam bedeckenden historischen Mehltaus. Hinzu gesellt sich die Skepsis gegen?ber der immer augenf?lligeren Unzeitgem??heit des stofflichen Repertoires. Darunter die dahinschwindende Wirkungsmacht all der von den Opernbildern immerfort betriebenen popul?rkulturellen Inszenierungen von Geschichte, ihre Konstruktion von Geschichtsbildern, die dekorierte Geschichte ?berhaupt als blo?e Kulisse des Privaten. Ebenso der nachgerade gespenstische Eindruck ihrer patriarchal durchtr?nkten Stereotypik des Weiblichen, gepr?gt aus den Dichotomien von Hure und Heilige, Maria Magdalena und Jungfrau Maria, Venus und Elisabeth, Carmen und Michaela. Ganz zu schweigen von all den geschichtsmythischen Erscheinungsformen eines affektiv aufgeladenen patriarchal-hierarchischen Heroismus und den starr damit einhergehenden Geschlechterzuweisungen...

        Biographie:
        zu schweigen ebenso von dem recht umfangreichen Repertoire ?berkommener ethnischer Vorstellungsbilder. Krise Eine Krise kann - das sei einger?umt - davon ausgel?st werden, dass man sie unabl?ssig heraufbeschw?rt. Sie kann, wie es Antonio Gramsci diagnostizierte, auch ein Interregnum bezeichnen, in welchem Altes nicht vergehen und Neues nicht entstehen will. F?r unsere gegenw?rtige Epochenschwelle scheint beides sich zusammenzuschlie?en. Eine sich populistisch geb?rdende Kulturpolitik, ?berboten noch von den geschw?tzigen Schallwellenreflexionen der sozialen und zu?gleich asozialen Medien mit ihren Diskurspolarisierungen, spiegelt oder verzerrt die Realit?ten von Lebens- und Arbeitsweltver?nderungen. Darunter die rasante sich ver?gr???ern?de Kluft zwischen Arm und Reich, die verwandelten Ge?schlechterverh?ltnisse, die erdumfassenden ?kologischen Grenz???berschreitungen, der auferstandene politische Autokratis?mus und weitere globale Bedrohungen...

        Sommaire:
        Vorwort, Anfang: Ein wahres und deshalb auch heute noch g?ltiges Wort vorab: Die Kraft, schrieb Theodor W. Adorno 1968 in seinen musiksoziologischen Vorlesungen, welche - wohl nach wie vor - die Menschen an die Oper binde, sei die Erinnerung an etwas, woran sie sich gar nicht mehr erinnern k?nnen, die legend?r goldenen Zeiten des B?rgertums, die erst im eisernen Zeitalter einen Glanz gewinnen, den sie nie besa?en. [1] Die Geschichte des neuzeitlichen okzidentalen Kulturverst?ndnisses war vom Aufstieg des B?rgertums gepr?gt. Zu dessen essenziellen Repr?sentationen geh?rten, oft mit emanzipatorischem Elan betrieben, die Theater. Zumal die durch und durch synkretistische Kunstform Oper. Einst in Adels?r?umen anhebend, geriet sie, Favola in musica genannt, im Gang der Epochen zum sakrosankten Ort der Darstellung der aufgestiegenen, vom Pathos des Fortschritts affizierten Bildungsschicht. Noch deren artifizielle Weltuntergangsszenarien - etwa bei Wagner - bewahrten jenes exklusive Selbstverst?ndnis. Zu ?ndern vermochten auch die vielfarbig provokanten Avantgardebewegungen der Moderne daran nichts. Erst mit der um die Jahrtausendwende best?ndig deutlicher ins Auge fallenden Erosion der europ?ischen Bildungsschicht stellt sich auch die Erwartung der Erosion ihrer origin?ren Kunstform ein. Unzeitgem??heit Das Musiktheater scheint in die Jahre gekommen zu sein. Seine Akzeptanz wankt. Seine vermeintlich so unverzichtbare Suggestionskraft ?chzt unter der Last eines sie unaufhaltsam bedeckenden historischen Mehltaus. Hinzu gesellt sich die Skepsis gegen?ber der immer augenf?lligeren Unzeitgem??heit des stofflichen Repertoires. Darunter die dahinschwindende Wirkungsmacht all der von den Opernbildern immerfort betriebenen popul?rkulturellen Inszenierungen von Geschichte, ihre Konstruktion von Geschichtsbildern, die dekorierte Geschichte ?berhaupt als blo?e Kulisse des Privaten. Ebenso der nachgerade gespenstische Eindruck ihrer patriarchal durchtr?nkten Stereotypik des Weiblichen, gepr?gt aus den Dichotomien von Hure und Heilige, Maria Magdalena und Jungfrau Maria, Venus und Elisabeth, Carmen und Michaela. Ganz zu schweigen von all den geschichtsmythischen Erscheinungsformen eines affektiv aufgeladenen patriarchal-hierarchischen Heroismus und den starr damit einhergehenden Geschlechterzuweisungen...

        Détails de conformité du produit

        Consulter les détails de conformité de ce produit (

        Personne responsable dans l'UE

        )
        Le choixNeuf et occasion
        Le service clientsÀ votre écoute
        LinkedinFacebookTwitterInstagramYoutubePinterestTiktok
        visavisa
        mastercardmastercard
        klarnaklarna
        paypalpaypal
        floafloa
        americanexpressamericanexpress
        Rakuten Logo
        • Rakuten Kobo
        • Rakuten TV
        • Rakuten Viber
        • Rakuten Viki
        • Plus de services
        • À propos de Rakuten
        Rakuten.com