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Pariser Impressionen - Luise Straus-Ernst

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        Avis sur Pariser Impressionen de Luise Straus - Ernst Format Relié  - Livre Littérature Générale

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        Présentation Pariser Impressionen de Luise Straus - Ernst Format Relié

         - Livre Littérature Générale

        Livre Littérature Générale - Luise Straus-Ernst - 01/12/2025 - Relié - Langue : Allemand

        . .

      • Auteur(s) : Luise Straus-Ernst
      • Editeur : Möschle, Christiane
      • Langue : Allemand
      • Parution : 01/12/2025
      • Format : Moyen, de 350g à 1kg
      • Nombre de pages : 192.0
      • ISBN : 9783982766904



      • Résumé :
        Die Schriftstellerin und renommierte Biografin Eva Weissweiler hat in diesem Buch eine Auswahl an Texten zusammengestellt, die Luise Straus- Ernst selbst als 'pointierte kurze Geschichten' bezeichnet hat. Es sind subtile Momentaufnahmen, Vignetten und Impressionen, die zum gr??ten Teil im Paris der drei?iger Jahre angesiedelt sind und ein ganz eigenes literarisches Genre bilden. Sie beschreiben detailliert und poetisch verschiedene Szenerien und Charaktere. Luise Straus-Ernst erweist sich als feine, empathische Beobachterin. Sie f?hrt uns in die Welt der naiven Kunst, die man unter anderem auf dem gro?en Pariser Flohmarkt March? aux puces erwerben konnte...

        Biographie:
        Am 2. Dezember 1893 wurde die deutsche Kunsthistorikerin, Journalistin und Autorin Luise Straus-Ernst als Tochter des j?dischen Hutfabrikanten Jacob Straus und dessen Frau Charlotte in K?ln geboren. Nach ihrem Abitur studierte sie ab 1912 Kunstgeschichte, Geschichte und Arch?ologie in Bonn, wo sie ihren Kommilitonen Max Ernst kennenlernte. 1917 erwarb sie den Doktor der Philosophie im Fachbereich Kunstgeschichte an der Universit?t Bonn und war damit eine der ersten promovierten Kunsthistorikerinnen ihrer Generation. Eine erste Anstellung hatte sie ab 1918 als wissenschaftliche Hilfsarbeiterin am Wallraf-Richartz-Museum in K?ln. Dort kuratierte sie die Ausstellung ?Alte Kriegsdarstellungen - Graphik des 15. bis 18. Jahrhunderts?. Es folgten erste kunsthistorische Artikel in Fachzeitschriften. Am 7. Oktober heiratete sie den K?nstler und sp?teren Mitbegr?nder der K?lner Dada-Gruppe Max Ernst. Als im Februar 1919 der Museumsdirektor des Wallraf-Richartz-Museums starb, wurde Luise Straus-Ernst zur kommissarischen Museumsleiterin ernannt, aber nicht als Direktorin ?bernommen. Diesen Posten teilten sich kurz darauf zwei M?nner. Sie k?ndigte, schlug sich mit Gelegenheitsarbeiten durch und k?mmerte sich um die k?nstlerischen Belange ihres Mannes, der zunehmende k?nstlerische Erfolge verzeichnen konnte. Ihre gro?e Wohnung am Kaiser-Wilhelm- Ring in K?ln war Treffpunkt vieler K?nstler und Intellektueller der damaligen Avantgarde. Am 24. Juni 1920 wurde ihr Sohn Hans-Ulrich, sp?ter nur 'Jimmy' genannt, geboren. Nach einer schweren Ehekrise trennten sich Luise und Max Ernst im Jahr 1922, drei Jahre sp?ter erfolgte die Scheidung. Nachdem sie w?hrend der Inflation in gr??ere Not geraten war, arbeitete sie ab 1927 sehr erfolgreich als Autorin f?r den Rundfunk und f?r verschiedene ?berregionale Zeitungen. Sie pflegte weiterhin zahlreiche Freundschaften mit K?nstlern und Intellektuellen, hatte ihre Wohnung am Kaiser-Wilhelm-Ring aber 1929 aufgegeben und gegen eine kleinere Wohnung im K?lner Stadtteil S?lz in der Emmastra?e eingetauscht. Nach dem Reichstagsbrand am 27. Februar 1933 beschloss Luise Straus-Ernst Deutschland zu verlassen und emigrierte nach Paris, wo sie von dem Kunstsammler und -h?ndler Erich Wolters in die Kunstszene eingef?hrt wurde. Mit dem Kunsthistoriker und Journalisten Fritz Neugass lebte sie ab 1934 in wechselnden Hotels und schrieb f?r deutschsprachige Exilzeitungen. Ihr Sohn Jimmy emigrierte am 3. Juni 1938 nach Amerika, Luise und Fritz Neugass siedelten nach Cannes ?ber. Am 1. Juni 1940 wurde Luise zusammen mit tausenden anderen deutschen Frauen im Frauenlager von Gurs n?rdlich der Pyren?en interniert. Als ihr gesundheitlicher und psychischer Zustand immer schlechter wurde, gelang es Fritz Neugass, der inzwischen freiwilliger 'Arbeitssoldat' der franz?sischen Armee war, sie am 21. Juni aus dem Lager zu befreien. Jimmy Ernst versuchte mit Hilfe seines damaligen Chefs Alfred Barr, dem Direktor des Museums of Modern Art in New York, seine Eltern zu retten, indem er ein Visum f?r das 'Ehepaar Ernst' beantragte. Luise und Max Ernst fuhren auf getrennten Wegen nach Marseille, um es abzuholen. Doch der Plan scheiterte am Widerspruch der Pr?sidentengattin Eleanor Roosevelt, die erfahren hatte, dass die beiden geschieden waren. Daraufhin konnte nur Max Ernst in die USA ausreisen, gemeinsam mit der Kunstsammlerin Peggy Guggenheim, seiner neuen Lebensgef?hrtin. Ein zweites Visum, das in Nizza f?r sie bereitgestellt worden war, nahm Luise Straus-Ernst aus ungekl?rten Gr?nden nicht entgegen. Als sie mit Fritz Neugass aus dem D?partement Alpes Maritimes ausgewiesen wurde, lie?en sie sich in Manosque im D?partement Haute Provence nieder. Mit Hilfe amerikanischer Verwandter konnte Fritz Neugass kurz vor Weihnachten 1941 in die USA ausre...

        Sommaire:
        zu den Pariser Jahrm?rkten, wo eine ?hnliche Ausgelassenheit herrschte wie beim K?lner Karneval, den Luise Straus-Ernst sehr liebte. Mit ihrem Brieftr?ger bummelt sie durch die Markt- und Einkaufsstra?e Rue Mouffetard, eine der ?ltesten Stra?en von Paris. Bei einem Pinard an der Bar plaudern sie nicht etwa ?ber das 'Wetter', 'Politik' oder 'Sport', 'sondern mit der gr??ten Selbstverst?ndlichkeit ?ber Gotik, Antike und pr?historische Kunstdenkm?ler in Frankreich'. In einem fiktiven Monolog versetzt sie sich in den j?dischen Komiker, Operetten- und Schlagers?nger Siegfried Arno (1895-1975), der 1933 aus dem nationalsozialistischen Deutschen Reich emigriert war. Sie setzt sich mit verschiedenen Themen auseinander - mit dem Thema Mode, aber auch mit Themen wie Erinnerung und Heimweh, und mit der Tatsache, dass Paris, die Stadt der Liebe und des Exils, in den 1930er Jahren auch die Stadt der Selbstmorde war. Ihre eigene Biografie flie?t immer wieder in die Texte mit ein: die Trennung von ihrem Sohn Jimmy, ihre Liebhaber, das Kriegsgeschehen. In dem Text ?Au?erhalb der Zeit? beschreibt sie eindr?cklich, wie es ihr zwischen dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bis zu ihrer Internierung als 'feindliche Ausl?nderin' im Lager Gurs erging....

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