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TABLESCAPES - Brigitte Dunkel

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        Avis sur Tablescapes de Brigitte Dunkel Format Broché  - Livre Littérature Générale

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        Présentation Tablescapes de Brigitte Dunkel Format Broché

         - Livre Littérature Générale

        Livre Littérature Générale - Brigitte Dunkel - 01/07/2025 - Broché - Langue : Anglais

        . .

      • Auteur(s) : Brigitte Dunkel - Lisa Klosterkötter - Olga Moldaver - Susanne Wedewer-Pampus - Swantje Lichtenstein
      • Editeur : Hilbert, Alexander, U. Martin Zellerhoff
      • Langue : Anglais
      • Parution : 01/07/2025
      • Format : Moyen, de 350g à 1kg
      • Nombre de pages : 136.0
      • ISBN : 3967031179



      • Résumé :
        rigitte Dunkels j?ngst erschienener Katalog Tablescapes ist eine gleich doppelt interessante Auseinandersetzung mit einem Thema, das wie kaum ein anderes von Projektionen beherrscht wird: Gender-Identit?t. Dunkel greift dabei auf ein Konzept aus dem Bereich des Interior Designs zur?ck. Denn urspr?nglich handelt es sich bei Tablescapes um eine Home- and Living-Idee f?r die ein Tisch in eine Art (Themen-)Landschaft verwandelt wird. Es sind stilvolle Arrangements, sorgsam kuratiert, mit dekorativen Eyecatchern, und immer absolut instagram-able, nat?rlich. Ein Konzept, das zudem oft feminin konnotiert wird. Doch dahinter steckt weit mehr als nur ein (selbst-)ironischer Fingerzeig. Denn die Tischlandschaften dienen Dunkel als Projektionsfl?che f?r einen erweiterten Diskurs ?ber feministische Kunst, bei dem transformative Role Models verhandelt werden. Aber eben nicht nur das. Denn Dunkel gelingt etwas mindestens noch mal so Interessantes: Sie erhebt dadurch n?mlich den genderspezifischen Blick selbst zum Gegenstand der Betrachtung. Man f?hlt sich dabei unwillk?rlich an ein Zitat des Kunstkritikers John Berger erinnert, das Ulrike Rosenbach in einem Interview f?r diese Arbeitsweise anf?hrte: [...]Men look at women. Women watch themselves being looked at. Blickt man aus dieser Perspektive auf die vorliegenden Arrangements, so wirken diese bet?rend sch?n an der Oberfl?che. Es sind hyper-?sthetische Environments von einer Klarheit, die fast schon weh tun. Doch beim genaueren Hinsehen entpuppen sich diese immer wieder neu als doppelb?dig, r?tselhaft, der vermeintlichen Eindeutigkeit widerstrebend. Der Reiz dieser ?sthetisch ausgekl?gelten Tablescapes liegt am geradezu kaleidoskopartigen Zusammenspiel der Bedeutungsebenen. Das Gesamt-Arrangement f?r dieses Setting besteht zun?chst aus zwei R?umen, dem Lightroom und dem Darkroom, in denen Brigitte Dunkel die Drag Dolls thematisch inszeniert. Es handelt sich dabei um drei ganz unterschiedliche Role Models, die auf einen Kunstkontext verweisen (wie das Golden Bug Girl auf Dalis 'Retrospective Bust of a Woman'), einen religi?sen Kontext (die 'Shaker', eine von einer Frau gegr?ndeten Freikirche), oder einen Gewaltkontext (den Femizid an der als 'Schwarze Dahlie' bekannt gewordenen Elizabeth Short), denen sie digitale Fotoarbeiten, Kleidungsst?cke oder Vexierbilder gegen?berstellt. Und so Frauenbilder reflektiert, die zwischen Anbetung, Selbstbehauptung und Femme fatale oszillieren. Brigitte Dunkels Arbeiten fordern unser Verst?ndnis f?r die Variabilit?t kultureller Muster ebenso heraus wie unser Nachdenken ?ber Identit?t, Geschichte und Wissen, so die Kunsthistorikerin Olga Moldaver. Und Prof. Dr. Swantje Lichtenstein f?hrt weiter aus: Die Arbeiten der K?nstlerin verbinden weiblich gelesene Elemente des K?rpers, der Handarbeit, Mode, Gastlichkeit und des m?tterlichen Hervorbringens mit m?nnlich gelesenen Elementen wie installativen, technischen, digitalen Bildern, Soundelementen, Ger?ten, Maschinen, Formen und Materialien. Dem sorgsam gestalteten Katalog Tablescapes gelingt es nicht nur das ausgekl?gelte Ausstellungskonzept auf Papier zu ?bersetzen. Er verl?ngert es via QR-Codes in den digitalen Raum. Zum Nacherleben und Neuentdecken. So entpuppt sich Brigitte Dunkels Tablescapes nicht nur als Dokumentation, sondern als eigenst?ndige transformative Fortsetzung einer Arbeit, die den Raum zwischen Kunst, K?rper und den zugrundeliegenden Codes choreografiert hat. Eine beeindruckende Fortsetzung von Dunkels Langzeitprojekt - dem The Powder Room, ist es in jedem Fall....

        Sommaire:
        rigitte Dunkels j?ngst erschienener Katalog Tablescapes ist eine gleich doppelt interessante Auseinandersetzung mit einem Thema, das wie kaum ein anderes von Projektionen beherrscht wird: Gender-Identit?t. Dunkel greift dabei auf ein Konzept aus dem Bereich des Interior Designs zur?ck. Denn urspr?nglich handelt es sich bei Tablescapes um eine Home- and Living-Idee f?r die ein Tisch in eine Art (Themen-)Landschaft verwandelt wird. Es sind stilvolle Arrangements, sorgsam kuratiert, mit dekorativen Eyecatchern, und immer absolut instagram-able, nat?rlich. Ein Konzept, das zudem oft feminin konnotiert wird. Doch dahinter steckt weit mehr als nur ein (selbst-)ironischer Fingerzeig. Denn die Tischlandschaften dienen Dunkel als Projektionsfl?che f?r einen erweiterten Diskurs ?ber feministische Kunst, bei dem transformative Role Models verhandelt werden. Aber eben nicht nur das. Denn Dunkel gelingt etwas mindestens noch mal so Interessantes: Sie erhebt dadurch n?mlich den genderspezifischen Blick selbst zum Gegenstand der Betrachtung. Man f?hlt sich dabei unwillk?rlich an ein Zitat des Kunstkritikers John Berger erinnert, das Ulrike Rosenbach in einem Interview f?r diese Arbeitsweise anf?hrte: [...]Men look at women. Women watch themselves being looked at. Blickt man aus dieser Perspektive auf die vorliegenden Arrangements, so wirken diese bet?rend sch?n an der Oberfl?che. Es sind hyper-?sthetische Environments von einer Klarheit, die fast schon weh tun. Doch beim genaueren Hinsehen entpuppen sich diese immer wieder neu als doppelb?dig, r?tselhaft, der vermeintlichen Eindeutigkeit widerstrebend. Der Reiz dieser ?sthetisch ausgekl?gelten Tablescapes liegt am geradezu kaleidoskopartigen Zusammenspiel der Bedeutungsebenen. Das Gesamt-Arrangement f?r dieses Setting besteht zun?chst aus zwei R?umen, dem Lightroom und dem Darkroom, in denen Brigitte Dunkel die Drag Dolls thematisch inszeniert. Es handelt sich dabei um drei ganz unterschiedliche Role Models, die auf einen Kunstkontext verweisen (wie das Golden Bug Girl auf Dalis 'Retrospective Bust of a Woman'), einen religi?sen Kontext (die 'Shaker', eine von einer Frau gegr?ndeten Freikirche), oder einen Gewaltkontext (den Femizid an der als 'Schwarze Dahlie' bekannt gewordenen Elizabeth Short), denen sie digitale Fotoarbeiten, Kleidungsst?cke oder Vexierbilder gegen?berstellt. Und so Frauenbilder reflektiert, die zwischen Anbetung, Selbstbehauptung und Femme fatale oszillieren. Brigitte Dunkels Arbeiten fordern unser Verst?ndnis f?r die Variabilit?t kultureller Muster ebenso heraus wie unser Nachdenken ?ber Identit?t, Geschichte und Wissen, so die Kunsthistorikerin Olga Moldaver. Und Prof. Dr. Swantje Lichtenstein f?hrt weiter aus: Die Arbeiten der K?nstlerin verbinden weiblich gelesene Elemente des K?rpers, der Handarbeit, Mode, Gastlichkeit und des m?tterlichen Hervorbringens mit m?nnlich gelesenen Elementen wie installativen, technischen, digitalen Bildern, Soundelementen, Ger?ten, Maschinen, Formen und Materialien. Dem sorgsam gestalteten Katalog Tablescapes gelingt es nicht nur das ausgekl?gelte Ausstellungskonzept auf Papier zu ?bersetzen. Er verl?ngert es via QR-Codes in den digitalen Raum. Zum Nacherleben und Neuentdecken. So entpuppt sich Brigitte Dunkels Tablescapes nicht nur als Dokumentation, sondern als eigenst?ndige transformative Fortsetzung einer Arbeit, die den Raum zwischen Kunst, K?rper und den zugrundeliegenden Codes choreografiert hat. Eine beeindruckende Fortsetzung von Dunkels Langzeitprojekt - dem The Powder Room, ist es in jedem Fall....

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