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Gerhard Roth -

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        Avis sur Gerhard Roth de Format Broché  - Livre Critique littéraire

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        Présentation Gerhard Roth de Format Broché

         - Livre Critique littéraire

        Livre Critique littéraire - 01/06/2025 - Broché - Langue : Allemand

        . .

      • Editeur : Sonderzahl Verlagsges.M.B.H.
      • Langue : Allemand
      • Parution : 01/06/2025
      • Format : Moyen, de 350g à 1kg
      • Nombre de pages : 240.0
      • ISBN : 9783854496823



      • Résumé :
        Expeditionsreisende in nachtl?ndische Jenseitsreiche, besessene Archivare des vorgeblich Unsichtbaren, Traum-Sammler und luzid im Dunkeln tappende Kommissare, aber auch ver-r?ckte S?hne auf (metaphysischer) Vatersuche und zahllose V?ter im Geiste - von Melville ?ber Dante bis zu Tarkowski und Beuys, um nur einige wenige zu nennen - bev?lkern Gerhard Roths Literatur. Vom 'Wahn, die gesamte Welt bis in ihre Einzelteile zu beziffern, um sie vielleicht nach der Apokalypse anhand exakter Pl?ne wieder zusammenzubauen', berichtet er in einem seiner Essays und verliert sich mit sichtlichem Vergn?gen in ausschweifenden Aufz?hlungen von Sammlungsobjekten aus den Wunderkammern der Wirklichkeit.Der 1942 geborene Gerhard Roth geh?rte jener Generation von Autorinnen und Autoren an, f?r die das eigene Leben mit einer Art Weltuntergang einsetzte. Im Bombenhagel der alliierten Befreier waren nicht nur H?user und Menschen, sondern auch und vor allem vermeintliche Sicherheiten verschwunden. Schreibend baute er seine Archen, in denen er den Opfern der Geschichte, den Au?enseitern, den bedrohten Arten (Menschen, Tieren, Pflanzen) und den dem Vergessen anheimfallenden Dingen (Alltags- und Kunstgegenst?nden, B?chern) - und nicht zuletzt sich selbst - Schutzr?ume errichtete. Nicht um nach der Katastrophe die archivierte Welt identisch wieder zusammenzusetzen - Roth h?tte sie vermutlich ganz anders gebaut: Die Archen selbst, die er konstruierte und mit seinen Materialien belud, wurden vielmehr zu seiner eigentlichen Welt, einer zweiten Wirklichkeit in der Fiktion, in der die Dinge ?sthetisch aufgehoben, gerettet sind.Roth ist knapp vor seinem 80. Geburtstag gestorben, seine letzten beiden Romane, die noch einmal die Summe seiner vorherigen Werke ziehen (insgesamt 46 B?cher, darunter die beiden gro?en Erz?hl-Zyklen Die Archive des Schweigens und Orkus ), sind mittlerweile erschienen: Roths postapokalyptische Arche Noah Die Imker (2022 posthum ver?ffentlicht) und seine Fragment gebliebene Jenseitsreise, deren Originalfassung in vier Schreibheften am Franz-Nabl-Institut archiviert ist und die im Fr?hjahr 2024 aus dem Nachlass publiziert wurde. Gemeinsam h?tten sie die ersten beiden Teile einer geplanten Jenseits-Trilogie bilden sollen, die mit einem 'Tagebuch' als letztem Band wieder ins Diesseits zur?ckf?hren sollte.Der Zeitpunkt scheint geeignet, um mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen - von den Literatur-, Bibliotheks-, Archiv- und Kulturwissenschaften ?ber das Verlagswesen und die Literaturkritik bis zur kunstwissenschaftlichen Kuratorent?tigkeit - eine erste posthume Verortung des nun abgeschlossenen Gesamtwerks vorzunehmen und dabei, erg?nzend zu den bekannten Fragestellungen aus der Roth-Forschung, auch neuere Ans?tze (wie etwa den Posthumanismus) zu ber?cksichtigen.
        Mit Beitr?gen von: Stefan Alker-Windbichler, Daniela Bartens, Hans-Bernd Bunte, Silvana Cimenti, Thomas Combrink, Anna Fercher, Renate Giacomuzzi, Sven Hanuschek, Wernfried Hofmeister, G?nther Holler-Schuster, J?rgen Hosemann, Kristina Pfoser, Monika Schmitz-Emans und Nicole Streitler-Kastberger...

        Biographie:
        Expeditionsreisende in nachtl?ndische Jenseitsreiche, besessene Archivare des vorgeblich Unsichtbaren, Traum-Sammler und luzid im Dunkeln tappende Kommissare, aber auch ver-r?ckte S?hne auf (metaphysischer) Vatersuche und zahllose V?ter im Geiste - von Melville ?ber Dante bis zu Tarkowski und Beuys, um nur einige wenige zu nennen - bev?lkern Gerhard Roths Literatur. Vom 'Wahn, die gesamte Welt bis in ihre Einzelteile zu beziffern, um sie vielleicht nach der Apokalypse anhand exakter Pl?ne wieder zusammenzubauen',berichtet er in einem seiner Essays und verliert sich mit sichtlichem Vergn?gen in ausschweifenden Aufz?hlungen von Sammlungsobjekten aus den Wunderkammern der Wirklichkeit.Der 1942 geborene Gerhard Roth geh?rte jener Generation von Autorinnen und Autoren an, f?r die das eigene Leben mit einer Art Weltuntergang einsetzte. Im Bombenhagel der alliierten Befreier waren nicht nur H?user und Menschen, sondern auch und vor allem vermeintliche Sicherheiten verschwunden. Schreibend baute er seine Archen, in denen er den Opfern der Geschichte, den Au?enseitern, den bedrohten Arten (Menschen, Tieren, Pflanzen) und den dem Vergessen anheimfallenden Dingen (Alltags- und Kunstgegenst?nden, B?chern) - und nicht zuletzt sich selbst - Schutzr?ume errichtete. Nicht um nach der Katastrophe die archivierte Welt identisch wieder zusammenzusetzen - Roth h?tte sie vermutlich ganz anders gebaut: Die Archen selbst, die er konstruierte und mit seinen Materialien belud, wurden vielmehr zu seiner eigentlichen Welt, einer zweiten Wirklichkeit in der Fiktion, in der die Dinge ?sthetisch aufgehoben, gerettet sind.Roth ist knapp vor seinem 80. Geburtstag gestorben, seine letzten beiden Romane, die noch einmal die Summe seiner vorherigen Werke ziehen (insgesamt 46 B?cher, darunter die beiden gro?en Erz?hl-Zyklen Die Archive des Schweigensund Orkus), sind mittlerweile erschienen: Roths postapokalyptische Arche Noah Die Imker (2022 posthum ver?ffentlicht) und seine Fragment gebliebene Jenseitsreise, deren Originalfassung in vier Schreibheften am Franz-Nabl-Institut archiviert ist und die im Fr?hjahr 2024 aus dem Nachlass publiziert wurde. Gemeinsam h?tten sie die ersten beiden Teile einer geplanten Jenseits-Trilogie bilden sollen, die mit einem 'Tagebuch' als letztem Band wieder ins Diesseits zur?ckf?hren sollte.Der Zeitpunkt scheint geeignet, um mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen - von den Literatur-, Bibliotheks-, Archiv- und Kulturwissenschaften ?ber das Verlagswesen und die Literaturkritik bis zur kunstwissenschaftlichen Kuratorent?tigkeit - eine erste posthume Verortung des nun abgeschlossenen Gesamtwerks vorzunehmen und dabei, erg?nzend zu den bekannten Fragestellungen aus der Roth-Forschung, auch neuere Ans?tze (wie etwa den Posthumanismus) zu ber?cksichtigen.
        Mit Beitr?gen von: Stefan Alker-Windbichler, Daniela Bartens, Hans-Bernd Bunte, Silvana Cimenti, Thomas Combrink, Anna Fercher, Renate Giacomuzzi, Sven Hanuschek, Wernfried Hofmeister, G?nther Holler-Schuster, J?rgen Hosemann, Kristina Pfoser, Monika Schmitz-Emans und Nicole Streitler-Kastberger...

        Sommaire:
        Expeditionsreisende in nachtl?ndische Jenseitsreiche, besessene Archivare des vorgeblich Unsichtbaren, Traum-Sammler und luzid im Dunkeln tappende Kommissare, aber auch ver-r?ckte S?hne auf (metaphysischer) Vatersuche und zahllose V?ter im Geiste - von Melville ?ber Dante bis zu Tarkowski und Beuys, um nur einige wenige zu nennen - bev?lkern Gerhard Roths Literatur. Vom 'Wahn, die gesamte Welt bis in ihre Einzelteile zu beziffern, um sie vielleicht nach der Apokalypse anhand exakter Pl?ne wieder zusammenzubauen', berichtet er in einem seiner Essays und verliert sich mit sichtlichem Vergn?gen in ausschweifenden Aufz?hlungen von Sammlungsobjekten aus den Wunderkammern der Wirklichkeit.Der 1942 geborene Gerhard Roth geh?rte jener Generation von Autorinnen und Autoren an, f?r die das eigene Leben mit einer Art Weltuntergang einsetzte. Im Bombenhagel der alliierten Befreier waren nicht nur H?user und Menschen, sondern auch und vor allem vermeintliche Sicherheiten verschwunden. Schreibend baute er seine Archen, in denen er den Opfern der Geschichte, den Au?enseitern, den bedrohten Arten (Menschen, Tieren, Pflanzen) und den dem Vergessen anheimfallenden Dingen (Alltags- und Kunstgegenst?nden, B?chern) - und nicht zuletzt sich selbst - Schutzr?ume errichtete. Nicht um nach der Katastrophe die archivierte Welt identisch wieder zusammenzusetzen - Roth h?tte sie vermutlich ganz anders gebaut: Die Archen selbst, die er konstruierte und mit seinen Materialien belud, wurden vielmehr zu seiner eigentlichen Welt, einer zweiten Wirklichkeit in der Fiktion, in der die Dinge ?sthetisch aufgehoben, gerettet sind.Roth ist knapp vor seinem 80. Geburtstag gestorben, seine letzten beiden Romane, die noch einmal die Summe seiner vorherigen Werke ziehen (insgesamt 46 B?cher, darunter die beiden gro?en Erz?hl-Zyklen Die Archive des Schweigens und Orkus ), sind mittlerweile erschienen: Roths postapokalyptische Arche Noah Die Imker (2022 posthum ver?ffentlicht) und seine Fragment gebliebene Jenseitsreise, deren Originalfassung in vier Schreibheften am Franz-Nabl-Institut archiviert ist und die im Fr?hjahr 2024 aus dem Nachlass publiziert wurde. Gemeinsam h?tten sie die ersten beiden Teile einer geplanten Jenseits-Trilogie bilden sollen, die mit einem 'Tagebuch' als letztem Band wieder ins Diesseits zur?ckf?hren sollte.Der Zeitpunkt scheint geeignet, um mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen - von den Literatur-, Bibliotheks-, Archiv- und Kulturwissenschaften ?ber das Verlagswesen und die Literaturkritik bis zur kunstwissenschaftlichen Kuratorent?tigkeit - eine erste posthume Verortung des nun abgeschlossenen Gesamtwerks vorzunehmen und dabei, erg?nzend zu den bekannten Fragestellungen aus der Roth-Forschung, auch neuere Ans?tze (wie etwa den Posthumanismus) zu ber?cksichtigen.
        Mit Beitr?gen von: Stefan Alker-Windbichler, Daniela Bartens, Hans-Bernd Bunte, Silvana Cimenti, Thomas Combrink, Anna Fercher, Renate Giacomuzzi, Sven Hanuschek, Wernfried Hofmeister, G?nther Holler-Schuster, J?rgen Hosemann, Kristina Pfoser, Monika Schmitz-Emans und Nicole Streitler-Kastberger...

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