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Vielleicht oder möglicherweise - Jacques Derrida

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      Présentation Vielleicht Oder Möglicherweise de Jacques Derrida Format Broché

       - Livre Philosophie

      Livre Philosophie - Jacques Derrida - 01/02/2025 - Broché - Langue : Allemand

      . .

    • Auteur(s) : Jacques Derrida
    • Editeur : Sonderzahl Verlagsges.M.B.H.
    • Langue : Allemand
    • Parution : 01/02/2025
    • Format : Moyen, de 350g à 1kg
    • Nombre de pages : 80.0
    • ISBN : 3854496761



    • Résumé :
      Im Fr?hjahr des Jahres 1996 f?hrten Jacques Derrida und Alexander Garc?a D?ttmann ein Podiumsgespr?ch am Royal Institute of British Architects in London, das seinen Ausgang von der Frage nahm, warum im Englischen (und im Deutschen) zwei Ausdr?cke f?r das franz?sische peut-?tre existieren. Diese Differenzierung zwischen perhaps und maybe bzw. vielleicht m?glicherweise bietet Derrida die Gelegenheit, zwei unterschiedliche Konzepte des K?nftigen voneinander abzugrenzen. W?hrend die Kategorie des M?glicherweise eine konkrete Antizipation eines zuk?nftigen Geschehens bezeichnet, das im Rahmen des bereits Anzunehmenden oder Vorstellbaren verbleibt, entzieht die ?Modalit?t des Vielleicht? sich jeglicher Erwartbarkeit. Derrida, der sich hier - und auch in seiner knapp zuvor erschienenen Schrift zur Politik der Freundschaft - auf Nietzsches ?gef?hrliches Vielleicht? bezieht, adressiert mit dem Vielleicht den uneinholbaren M?glichkeitsraum eines Ereignisses, das sich jeglichem Kalk?l und jeder Programmierbarkeit entzieht, ohne mit dem philosophiehistorisch ?bel beleumundeten Zufall gleichgesetzt werden zu k?nnen. Die f?r Derrida folgenreiche Pr?ferenz f?r das Vielleicht wird im Verlauf des Gespr?chs weiterentwickelt, um sie einerseits vom Anschein eines m?glichen Relativismus freizuhalten und andererseits nach ihren Folgen f?r ein politisches Denken zu fragen, das sich an einem schlechthin offen konzipierten Kommenden ausrichtet.Das auf Englisch gef?hrte Gespr?ch erscheint in der ?bersetzung von Alexander Garc?a D?ttmann nun erstmalig auf Deutsch, erg?nzt um ein Nachwort, in dem D?ttmann die Themen des Dialogs nach gut 30 Jahren auf ihre Anschlussf?higkeit f?r unsere Gegenwart hin befragt. Was sich als gut verst?ndliche Einf?hrung in Derridas Ereignisdenken lesen l?sst, erm?glicht zugleich einen pr?zisen Blick auf aktuelle Fragen der Verantwortung: ?Es ist ein Gespr?ch aus dem Giftschrank, das sich, schlau und geschickt, als Heilmittel missbrauchen l?sst, etwa weil es an tagespolitische Angelegenheiten r?hrt [...] oder ethische Fragen aufwirft - Andersheit drei?ig Jahre sp?ter: die Diversit?t, die keinem weh tun darf.? (AGD)...

      Biographie:
      Jacques Derrida (1930-2004) war ein algerisch-franz?sischer Philosoph, der als Begr?nder der Dekonstruktion gilt....

      Sommaire:
      Im Fr?hjahr des Jahres 1996 f?hrten Jacques Derrida und Alexander Garc?a D?ttmann ein Podiumsgespr?ch am Royal Institute of British Architects in London, das seinen Ausgang von der Frage nahm, warum im Englischen (und im Deutschen) zwei Ausdr?cke f?r das franz?sische peut-?tre existieren. Diese Differenzierung zwischen perhaps und maybe bzw. vielleicht m?glicherweise bietet Derrida die Gelegenheit, zwei unterschiedliche Konzepte des K?nftigen voneinander abzugrenzen. W?hrend die Kategorie des M?glicherweise eine konkrete Antizipation eines zuk?nftigen Geschehens bezeichnet, das im Rahmen des bereits Anzunehmenden oder Vorstellbaren verbleibt, entzieht die ?Modalit?t des Vielleicht? sich jeglicher Erwartbarkeit. Derrida, der sich hier - und auch in seiner knapp zuvor erschienenen Schrift zur Politik der Freundschaft - auf Nietzsches ?gef?hrliches Vielleicht? bezieht, adressiert mit dem Vielleicht den uneinholbaren M?glichkeitsraum eines Ereignisses, das sich jeglichem Kalk?l und jeder Programmierbarkeit entzieht, ohne mit dem philosophiehistorisch ?bel beleumundeten Zufall gleichgesetzt werden zu k?nnen. Die f?r Derrida folgenreiche Pr?ferenz f?r das Vielleicht wird im Verlauf des Gespr?chs weiterentwickelt, um sie einerseits vom Anschein eines m?glichen Relativismus freizuhalten und andererseits nach ihren Folgen f?r ein politisches Denken zu fragen, das sich an einem schlechthin offen konzipierten Kommenden ausrichtet.Das auf Englisch gef?hrte Gespr?ch erscheint in der ?bersetzung von Alexander Garc?a D?ttmann nun erstmalig auf Deutsch, erg?nzt um ein Nachwort, in dem D?ttmann die Themen des Dialogs nach gut 30 Jahren auf ihre Anschlussf?higkeit f?r unsere Gegenwart hin befragt. Was sich als gut verst?ndliche Einf?hrung in Derridas Ereignisdenken lesen l?sst, erm?glicht zugleich einen pr?zisen Blick auf aktuelle Fragen der Verantwortung: ?Es ist ein Gespr?ch aus dem Giftschrank, das sich, schlau und geschickt, als Heilmittel missbrauchen l?sst, etwa weil es an tagespolitische Angelegenheiten r?hrt [...] oder ethische Fragen aufwirft - Andersheit drei?ig Jahre sp?ter: die Diversit?t, die keinem weh tun darf.? (AGD)...

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