Friedrich II. (der Große) - Metsch, Wilfried
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Avis sur Friedrich Ii. (Der Große) Format Relié - Livre Histoire
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Présentation Friedrich Ii. (Der Große) Format Relié
- Livre Histoire
Résumé :
Friedrich II., den man h?ufig auch den ?Gro?en? nennt, wird oft als heroischer Feldherr dargestellt, welcher erfolgreich in drei Schlesischen Kriegen die preu?ische Monarchie vom Status einer Mittelmacht in den Kreis der f?nf europ?ischen Gro?m?chte emporhob. Seine Kriegf?hrung wird zudem als ?genial? gepriesen, da er angeblich allein (ohne B?ndnispartner) gegen stets ?berlegene feindliche europ?ische Armeen mit eisernem Durchhaltewillen k?mpfte. Der Autor (W. Metsch) widerlegt in einer faktenreichen Analyse diese interessenbedingten Mythen um Friedrichs Kriegf?hrung, indem er nicht nur die milit?rischen, sondern auch die gesellschaftlichen, ?konomischen und staatspolitischen Verh?ltnisse Preu?ens zu Wort kommen l?sst, da nur auf deren Hintergrund die Kriegsweise im Absolutismus verst?ndlich wird. Voltaire erkannte zutreffend die pers?nliche Verantwortung Friedrich II. f?r die von ihm v?lkerrechtwidrig gef?hrten (pr?ventiven) Angri? skriege sowie die extreme ?konomische Ausbeutung der eroberten Kriegsgebiete. Er bezeichnete deswegen die preu?ische Kriegspraxis als ?h?llische? Kampfweise. Diese aggressive preu?ische Kriegsweise, die sich auf Friedrich II. beruft , pr?gte dann mit verheerenden Folgen - vom Kaiserreich bis ins Dritte Reich - die sp?tere deutsche Milit?rstrategie. Friedrich II., der im Siebenj?hrigen Krieg die preu?ische Armee pers?nlich f?hrte, unterliefen in der konkreten Kriegspraxis wesentliche milit?rische Fehler, die oft furchtbare Verluste seiner Armee verursachten. Metsch sieht deswegen - im Gegensatz zu vielen Historikern - in Friedrich II. keinen ?genialen? Feldherrn, zumal er sein Kriegsgl?ck weitgehend der ?konomisch-finanziellen Schw?che und strategischen Uneinigkeit seiner Gegner verdankte. Anderseits w?rdigt der Autor eingehend die von Friedrich II. verfassten theoretischen Abhandlungen ?ber die Kunst des Krieges im Absolutismus. Auf mehr als 1000 Seiten erfasste der K?nig in milit?rischen Schriften hervorragend die Facetten der ?Linearen Kriegsform? seiner Zeit. F?r Metsch ist Friedrich II. eher ein hervorragender Theoretiker, der die Kriegsweise im Absolutismus treffend zu Papier brachte, als ein praktischer Feldherr in der konkreten Kriegf?hrung, denn in der milit?rischen Praxis zeigte er gro?e Schw?chen, weil er oft im Krieg gegen die von ihm selbst erkannten und aufgestellten Milit?rprinzipien verstie?: Milit?rtheorie und -praxis fallen beim preu?ischen K?nig immer wieder auseinander und verursachten schwere Niederlagen und menschliche Verluste....
Sommaire:
Friedrich II., den man h?ufig auch den ?Gro?en? nennt, wird oft als heroischer Feldherr dargestellt, welcher erfolgreich in drei Schlesischen Kriegen die preu?ische Monarchie vom Status einer Mittelmacht in den Kreis der f?nf europ?ischen Gro?m?chte emporhob. Seine Kriegf?hrung wird zudem als ?genial? gepriesen, da er angeblich allein (ohne B?ndnispartner) gegen stets ?berlegene feindliche europ?ische Armeen mit eisernem Durchhaltewillen k?mpfte. Der Autor (W. Metsch) widerlegt in einer faktenreichen Analyse diese interessenbedingten Mythen um Friedrichs Kriegf?hrung, indem er nicht nur die milit?rischen, sondern auch die gesellschaftlichen, ?konomischen und staatspolitischen Verh?ltnisse Preu?ens zu Wort kommen l?sst, da nur auf deren Hintergrund die Kriegsweise im Absolutismus verst?ndlich wird. Voltaire erkannte zutreffend die pers?nliche Verantwortung Friedrich II. f?r die von ihm v?lkerrechtwidrig gef?hrten (pr?ventiven) Angri? skriege sowie die extreme ?konomische Ausbeutung der eroberten Kriegsgebiete. Er bezeichnete deswegen die preu?ische Kriegspraxis als ?h?llische? Kampfweise. Diese aggressive preu?ische Kriegsweise, die sich auf Friedrich II. beruft , pr?gte dann mit verheerenden Folgen - vom Kaiserreich bis ins Dritte Reich - die sp?tere deutsche Milit?rstrategie. Friedrich II., der im Siebenj?hrigen Krieg die preu?ische Armee pers?nlich f?hrte, unterliefen in der konkreten Kriegspraxis wesentliche milit?rische Fehler, die oft furchtbare Verluste seiner Armee verursachten. Metsch sieht deswegen - im Gegensatz zu vielen Historikern - in Friedrich II. keinen ?genialen? Feldherrn, zumal er sein Kriegsgl?ck weitgehend der ?konomisch-finanziellen Schw?che und strategischen Uneinigkeit seiner Gegner verdankte. Anderseits w?rdigt der Autor eingehend die von Friedrich II. verfassten theoretischen Abhandlungen ?ber die Kunst des Krieges im Absolutismus. Auf mehr als 1000 Seiten erfasste der K?nig in milit?rischen Schriften hervorragend die Facetten der ?Linearen Kriegsform? seiner Zeit. F?r Metsch ist Friedrich II. eher ein hervorragender Theoretiker, der die Kriegsweise im Absolutismus treffend zu Papier brachte, als ein praktischer Feldherr in der konkreten Kriegf?hrung, denn in der milit?rischen Praxis zeigte er gro?e Schw?chen, weil er oft im Krieg gegen die von ihm selbst erkannten und aufgestellten Milit?rprinzipien verstie?: Milit?rtheorie und -praxis fallen beim preu?ischen K?nig immer wieder auseinander und verursachten schwere Niederlagen und menschliche Verluste....
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