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Ehe um 1800 - Wahl, Dagmar

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        Avis sur Ehe Um 1800 de Wahl, Dagmar Format Broché  - Livre Critique littéraire

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        Présentation Ehe Um 1800 de Wahl, Dagmar Format Broché

         - Livre Critique littéraire

        Livre Critique littéraire - Wahl, Dagmar - 01/03/2024 - Broché - Langue : Allemand

        . .

      • Auteur(s) : Wahl, Dagmar
      • Editeur : Königshausen & Neumann, Verlag, Gmbh
      • Langue : Allemand
      • Parution : 01/03/2024
      • Format : Moyen, de 350g à 1kg
      • Nombre de pages : 256
      • Expédition : 398
      • Dimensions : 23.2 x 15.2 x 1.9
      • ISBN : 9783826078330



      • Résumé :
        Um 1800 steht die Ehe in der Krise. In einer allgemeinen Umbruchszeit, in der sowohl der fr?hmoderne Staat als auch die im Werden begriffene b?rgerliche Gesellschaft die eheliche Verbindung als Hebel >entdecken<, um ihre jeweiligen Ziele zu realisieren, m?ssen elementare Fragen zur Stabilisierung der Norm gekl?rt werden: Welche Funktion soll die Ehe jenseits der g?ttlichen Heilsordnung erf?llen? Wo, wenn nicht im Paradies liegt ihr Ursprung? Wie l?sst sich die bislang religi?s begr?ndete innereheliche Hierarchie legitimieren? An welchen Verhaltensma?gaben sollen sich die Gatten orientieren? D?rfen die Bedingungen der Ehe verhandelbar sein? Mithilfe welches Wertesystems k?nnen Geschlechterbeziehungen k?nftig reglementiert werden? Um diese und weitere Fragen zu kl?ren, kommt es um 1800 zu einer gesamtkulturellen Anstrengung: Rechtsgelehrte, Philosophen, P?dagogen und Poeten arbeiten sich intensiv an der Ehe ab. Das auf diese Weise hervorgebrachte, gleichsam >ko-kreierte< Wissen anhand ausgew?hlter Debatten zu erschlie?en, macht sich die vorliegende Arbeit zum Ziel. Sie kombiniert historische Fragestellung und philologische Arbeitsweise, um die zentralen Aussagekomplexe eines ebenso regen wie vielschichtigen Diskurses nachzuvollziehen....

        Biographie:
        Um 1800 steht die Ehe in der Krise. In einer allgemeinen Umbruchszeit, in der sowohl der fr?hmoderne Staat als auch die im Werden begriffene b?rgerliche Gesellschaft die eheliche Verbindung als Hebel >entdecken<, um ihre jeweiligen Ziele zu realisieren, m?ssen elementare Fragen zur Stabilisierung der Norm gekl?rt werden: Welche Funktion soll die Ehe jenseits der g?ttlichen Heilsordnung erf?llen? Wo, wenn nicht im Paradies liegt ihr Ursprung? Wie l?sst sich die bislang religi?s begr?ndete innereheliche Hierarchie legitimieren? An welchen Verhaltensma?gaben sollen sich die Gatten orientieren? D?rfen die Bedingungen der Ehe verhandelbar sein? Mithilfe welches Wertesystems k?nnen Geschlechterbeziehungen k?nftig reglementiert werden? Um diese und weitere Fragen zu kl?ren, kommt es um 1800 zu einer gesamtkulturellen Anstrengung: Rechtsgelehrte, Philosophen, P?dagogen und Poeten arbeiten sich intensiv an der Ehe ab. Das auf diese Weise hervorgebrachte, gleichsam >ko-kreierte< Wissen anhand ausgew?hlter Debatten zu erschlie?en, macht sich die vorliegende Arbeit zum Ziel. Sie kombiniert historische Fragestellung und philologische Arbeitsweise, um die zentralen Aussagekomplexe eines ebenso regen wie vielschichtigen Diskurses nachzuvollziehen....

        Sommaire:
        Um 1800 steht die Ehe in der Krise. In einer allgemeinen Umbruchszeit, in der sowohl der fr?hmoderne Staat als auch die im Werden begriffene b?rgerliche Gesellschaft die eheliche Verbindung als Hebel >entdecken<, um ihre jeweiligen Ziele zu realisieren, m?ssen elementare Fragen zur Stabilisierung der Norm gekl?rt werden: Welche Funktion soll die Ehe jenseits der g?ttlichen Heilsordnung erf?llen? Wo, wenn nicht im Paradies liegt ihr Ursprung? Wie l?sst sich die bislang religi?s begr?ndete innereheliche Hierarchie legitimieren? An welchen Verhaltensma?gaben sollen sich die Gatten orientieren? D?rfen die Bedingungen der Ehe verhandelbar sein? Mithilfe welches Wertesystems k?nnen Geschlechterbeziehungen k?nftig reglementiert werden? Um diese und weitere Fragen zu kl?ren, kommt es um 1800 zu einer gesamtkulturellen Anstrengung: Rechtsgelehrte, Philosophen, P?dagogen und Poeten arbeiten sich intensiv an der Ehe ab. Das auf diese Weise hervorgebrachte, gleichsam >ko-kreierte< Wissen anhand ausgew?hlter Debatten zu erschlie?en, macht sich die vorliegende Arbeit zum Ziel. Sie kombiniert historische Fragestellung und philologische Arbeitsweise, um die zentralen Aussagekomplexe eines ebenso regen wie vielschichtigen Diskurses nachzuvollziehen....

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