QUEERULIEREN - Alexander Henschel
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Avis sur Queerulieren de Alexander Henschel Format Broché - Livre Littérature Générale
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Présentation Queerulieren de Alexander Henschel Format Broché
- Livre Littérature Générale
Résumé : In den letzten Jahren haben nicht nur Mobilisierungen gegen Feminismus und 'Gender', sondern auch die Kommerzialisierung und der inflation?re Gebrauch des Wortes queer in Alltag und Wissenschaft stark zugenommen. Dazu kommen alarmierende Aneignungsbestrebungen sozialer Bewegungen wie die Querdenker_Innen im Zuge der COVID-19-Pandemie. Mehr denn je sind Gender Studies und queerende Theorien daher auf die Entwicklung emanzipatorischer Gegenstrategien angewiesen. Mit Querulieren leihen sich die Autor_Innen einen Begriff mit eigener Geschichte im deutschsprachigen Raum, den sie aufgreifen, durchbrechen, verschieben und umfunktionieren. Es geht um eine interdisziplin?re und mehrdimensionale Erkundungstour queerulierender, d.h. normativit?ts-, binarismus- und neoliberalismuskritischer St?rmomente in Kunst, Medien und Wissenschaft. Statt f?r ein Entweder-Oder machen sich die Autor_Innen f?r ein Sowohl-als-Auch, Weder-Noch und Dazwischen stark. Die Beitr?ge nehmen vor allem die mikropolitische, intentionale, k?nstlerisch-mediale, rezeptive und epistemologische Dimension des St?rens in den Blick und verdeutlichen ihre Formen und Effekte etwa an Arbeiten von Cindy Sherman, Hannah H?ch, Akasegawa Genpei und Maria Eichhorn, anhand politisch-karnevalesker R?ume oder des indigenen Nordamerikas. Die Beitragsvielfalt, die von wissenschaftlichen Artikeln, Essays, Duetten und Projektdokumentationen bis hin zu einer mehrstimmigen Text-Bild-Collage, einer Gedicht- und Bildstrecke, einem Zine und einem partizipativen Kunstprojekt reicht, l?sst an einem Umstand keinen Zweifel: Der Mehrwert des Queerulierens liegt in der Dekonstruktion, Destabilisierung und Hinterfragung machtvoller und normierender Strukturen, im Ansto?en notwendiger Ver?nderungs- und Transformationsprozesse und nicht zuletzt in der Freude am beharrlichen Infrage-Stellen und Spa?-Verderben. Mit Beitr?gen von Cornelia Bartsch, Marie Sophie Beckmann, Ulrike Bergermann, Andrea Braidt, Kerstin Brandes, Jakob Claus, Antke Antek Engel, FIFTITU%, Anke Fischer, Natascha Frankenberg, Alexander Henschel, Linda Hentschel, Katharina Hoffmann, Susanne Huber, Oliver Klaassen, Katrin K?ppert, Renata Kutinka, Ursula M. L?cke, Nanna L?th, Patricia M?hr, Friederike Nastold, Helene von Oldenburg, Barbara Paul, Sylvia Pritsch, Rahel Puffert, Claudia Reiche, Annika Lisa Richter, Sylvia Sadzinski, Pia Schlechter, Andrea Seier, Sophie Sexon alias Boris Gay, Andrea Sick, V?ronique Sina, L?der Tietz, Wiebke Trunk und Tobias Vogt.
Biographie: Oliver Klaassen ist wissenschaftliche_r Mitarbeiter_In am Institut f?r Kunst und visuelle Kultur an der C. v. O. Universit?t Oldenburg. Aktuelle Arbeitsschwerpunkte: kunstwissenschaftliche Ambiguity Studies, queerende und abin?ren Theorien, Fotografiegeschichte/-theorie, pathische.....responsive Ph?nomenologie sowie leibgebunden-engagierte und selbst-/reflexive Forschungspraxis. Andrea Seier ist Professorin f?r Kulturgeschichte audiovisueller Medien am Institut f?r Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universit?t Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen eine mikropolitische Perspektivierung audiovisueller Medien, mediale Technologien des Selbst, Theorien der Schw?che (Betroffenheit, Passivit?t, Verletzbarkeit), Klassenfragen und Gender-Media-Studies.
Sommaire: In den letzten Jahren haben nicht nur Mobilisierungen gegen Feminismus und 'Gender', sondern auch die Kommerzialisierung und der inflation?re Gebrauch des Wortes queer in Alltag und Wissenschaft stark zugenommen. Dazu kommen alarmierende Aneignungsbestrebungen sozialer Bewegungen wie die Querdenker_Innen im Zuge der COVID-19-Pandemie. Mehr denn je sind Gender Studies und queerende Theorien daher auf die Entwicklung emanzipatorischer Gegenstrategien angewiesen. Mit Querulieren leihen sich die Autor_Innen einen Begriff mit eigener Geschichte im deutschsprachigen Raum, den sie aufgreifen, durchbrechen, verschieben und umfunktionieren. Es geht um eine interdisziplin?re und mehrdimensionale Erkundungstour queerulierender, d.h. normativit?ts-, binarismus- und neoliberalismuskritischer St?rmomente in Kunst, Medien und Wissenschaft. Statt f?r ein Entweder-Oder machen sich die Autor_Innen f?r ein Sowohl-als-Auch, Weder-Noch und Dazwischen stark. Die Beitr?ge nehmen vor allem die mikropolitische, intentionale, k?nstlerisch-mediale, rezeptive und epistemologische Dimension des St?rens in den Blick und verdeutlichen ihre Formen und Effekte etwa an Arbeiten von Cindy Sherman, Hannah H?ch, Akasegawa Genpei und Maria Eichhorn, anhand politisch-karnevalesker R?ume oder des indigenen Nordamerikas. Die Beitragsvielfalt, die von wissenschaftlichen Artikeln, Essays, Duetten und Projektdokumentationen bis hin zu einer mehrstimmigen Text-Bild-Collage, einer Gedicht- und Bildstrecke, einem Zine und einem partizipativen Kunstprojekt reicht, l?sst an einem Umstand keinen Zweifel: Der Mehrwert des Queerulierens liegt in der Dekonstruktion, Destabilisierung und Hinterfragung machtvoller und normierender Strukturen, im Ansto?en notwendiger Ver?nderungs- und Transformationsprozesse und nicht zuletzt in der Freude am beharrlichen Infrage-Stellen und Spa?-Verderben. Mit Beitr?gen von Cornelia Bartsch, Marie Sophie Beckmann, Ulrike Bergermann, Andrea Braidt, Kerstin Brandes, Jakob Claus, Antke Antek Engel, FIFTITU%, Anke Fischer, Natascha Frankenberg, Alexander Henschel, Linda Hentschel, Katharina Hoffmann, Susanne Huber, Oliver Klaassen, Katrin K?ppert, Renata Kutinka, Ursula M. L?cke, Nanna L?th, Patricia M?hr, Friederike Nastold, Helene von Oldenburg, Barbara Paul, Sylvia Pritsch, Rahel Puffert, Claudia Reiche, Annika Lisa Richter, Sylvia Sadzinski, Pia Schlechter, Andrea Seier, Sophie Sexon alias Boris Gay, Andrea Sick, V?ronique Sina, L?der Tietz, Wiebke Trunk und Tobias Vogt.
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