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Was ist Kunst ? - Leo N. Tolstoi

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      Présentation Was Ist Kunst ? de Leo N. Tolstoi Format Broché

       - Livre Beaux arts

      Livre Beaux arts - Leo N. Tolstoi - 01/05/2023 - Broché - Langue : Allemand

      . .

    • Auteur(s) : Leo N. Tolstoi
    • Editeur : Books On Demand Gmbh
    • Langue : Allemand
    • Parution : 01/05/2023
    • Format : Moyen, de 350g à 1kg
    • Nombre de pages : 228
    • Expédition : 315
    • Dimensions : 21.5 x 13.5 x 1.6
    • ISBN : 9783757808754



    • Résumé :
      Dieser Band enth?lt die unzensierte Gesamtfassung von L.N. Tolstois Traktat Was ist Kunst? (abgeschlossen 1897/98). Bedenkliche Attacken gegen ber?hmte Werke der europ?ischen Moderne bilden keineswegs den Kern dieser Schrift. Der Verfasser m?chte Wege bahnen f?r eine allen zug?ngliche Kunst der Zukunft, die zur Einen Menschheitsfamilie f?hrt: Die Kunst unserer Zeit muss katholisch sein im reinen Sinne dieses Wortes, d.h. universell - und daher alle Menschen vereinigen. Ein Kultur- und Wissenschaftsbetrieb der Siegestempel dient den Kapitalinteressen und M?chtigen. Er liefert Werkzeuge zur Ausrottung der Menschen. Doch die Kunst soll sich dem ansteckenden Heldentum der Liebe widmen und der Gewalt wehren: Nur die Kunst kann dies tun. Warum heute 'Was ist Kunst?' lesen? - so fragt Marco A. Sorace in der Einleitung zu dieser Neuedition der ?bersetzung von Michail Feofanov (1902). Ohne Zweifel nicht, um sich ?ber einzelne Positionen der ?sthetik oder Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts zu informieren - dar?ber gibt es (auch aufgrund des n?tigen zeitlichen Abstands) unterdessen besseres. Aber vielleicht hat in seiner Zeit kaum ein Zweiter die zivilisatorische Krise so ernst genommen und derma?en radikal auf die Kunst bezogen wie Leo N. Tolstoi in diesem Text. Gegenw?rtig, in unserer nicht minder krisenhaften Zeit kann 'Was ist Kunst?' - die Fallstricke eines normativen und moralistischen Kunstverst?ndnisses wohl beachtend - gelesen werden als ein dringender Aufruf, das ethische und gemeinschaftsstiftende Potenzial der Kunst neu zu heben. Tolstoi-Friedensbibliothek Reihe A, Band 11 (Signatur TFb_A011) Herausgegeben von Peter B?rger Editionsmitarbeit: Bodo Bischof

      Biographie:
      Leo (Lew) Nikolajewitsch Tolstoi (1828-1910) stammte aus einer beg?terten russischen Adelsfamilie; die Mutter starb bereits 1830, der Vater im Jahr 1837. Zun?chst widmete sich der junge Graf dem Studium orientalischer Sprachen (1844) und der Rechtswissenschaft (ab 1847). 1851 Eintritt in die Armee des Zarenreiches (Kaukasuskrieg, Krimkrieg 1854). 1862 Eheschlie?ung mit Sofja Andrejewna, geb. Behrs (1844-1919); das Paar hatte insgesamt dreizehn Kinder (Hauptwohnsitz: Landgut Jasnaja Poljana bei Tula). Literarischen Weltruhm erlangte L. Tolstoi durch seine Romane Krieg und Frieden (1862-1869) und Anna Karenina (1873-1878). Ab einer tiefen Krise in den 1870er Jahren wurde die seit Jugendtagen virulente religi?se Sinnsuche zum Hauptmotiv des Lebens. Theologische bzw. religionsphilosophische Arbeiten markieren die Abkehr von einem auf dem Pakt mit der Macht erbauten orthodoxen Kirchentum (Exkommunikation 1901). F?r Christen sah Tolstoi ausnahmslos keine M?glichkeit der Beteiligung an Staats-Eiden und T?tungsapparaten (Milit?r, Justiz, Todesstrafe, Herrschaftsideologie des Patriotismus, blutige Revolution mit Menschenopfern). Die in der Bergpredigt Jesu erkannte Lehre vom Nichtwiderstreben lie? ihn schlie?lich zu einem Inspirator Gandhis werden. Lackmusstext f?r den Wahrheitsgehalt aller Religionen waren f?r Tolstoi die Ablehnung jeglicher Gewalt und das Zeugnis f?r die Einheit der ganzen menschlichen Familie. Thomas Mann fand wenig Gefallen an der hochmoralischen Kunsttheorie und den (von Rosa Luxemburg z.T. durchaus gesch?tzten) Traktaten des sp?ten Tolstoi, bemerkte aber - mit Blick auf die vielen Millionen Toten des Ersten Weltkriegs - 1928 anl?sslich der Jahrhundertfeier von Tolstois Geburt: W?hrend der Krieg tobte, habe ich oft gedacht, dass er es nicht gewagt h?tte auszubrechen, wenn im Jahre vierzehn die scharfen, durchdringenden grauen Augen des Alten von Jasnaja Poljana noch offen gewesen w?ren.

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