Erinnerungen - Ludwig Quidde
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Présentation Erinnerungen Format Broché
- Livre
Résumé :
Als ich im Jahr 1889 in K?nigsberg aus irgendeinem Anla? in Hertzbergs Geschichte des r?mischen Kaiserreichs(Onckens Weltgeschichte in Einzeldarstellungen) die Seiten las, die von Gajus Caesar Caligula handeln, fielen mir sehr ?berraschende Parallelen zu Tagesereignissen und zu Beobachtungen an dem im Vorjahr zur Regierung gelangten jungen Kaiser Wilhelm auf. Damals wurde die Idee zum Caligula geboren. Es lag mir zun?chst ganz fern, selbst das Thema zu behandeln; ich machte vielmehr einen Freund, der dichterische Neigungen hatte, auf das Thema zu einem satirischen Drama aufmerksam. Die Erinnerung aber blieb bei mir und wurde in den n?chsten Jahren immer aufs neue angeregt. ? Es war ja die Zeit, in der der Kaiser durch Extravaganzen fortw?hrend entweder den Spott oder die Entr?stung, bald dieser, bald jener Kreise, oft ganz Deutschlands, herausforderte. Mehr und mehr gew?hnte ich mich daran, seine Handlungen und Reden als Zeichen geistiger Abnormit?t zu betrachten.
Biographie:
Ludwig Quidde (geboren am 23. M?rz 1858 in Bremen; gestorben am 4. M?rz 1941 in Genf) war ein deutscher Historiker, Publizist, Aktivist und Politiker w?hrend des Deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik. Der prominente Vertreter des Linksliberalismus und Pazifismus war ein vehementer Kritiker von Wilhelm II. und erhielt 1927 zusammen mit Ferdinand Buisson den Friedensnobelpreis f?r seine Leistungen als treibende Kraft in der Friedensbewegung. F?r die Ziele und die Organisation des Pazifismus engagierte er sich etwa als langj?hriger Vorsitzender der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG). Er war Teilnehmer an und Redner bei verschiedenen internationalen Friedenskongressen sowie Organisator des 16. Weltfriedenskongresses 1907 in M?nchen.
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