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Haithabu 983-1066 - Volker Hilberg

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        Présentation Haithabu 983 - 1066 Format Broché

         - Livre

        Livre - Volker Hilberg - 31/01/2023 - Broché - Langue : Allemand

        . .

      • Auteur(s) : Volker Hilberg
      • Editeur : Pfeil, F
      • Langue : Allemand
      • Parution : 31/01/2023
      • Format : Moyen, de 350g à 1kg
      • Nombre de pages : 742
      • ISBN : 9783899372823



      • Résumé :
        Haithabu - maritimes Fernhandelszentrum zwischen Nord- und Ostsee, Skandinavien und dem Kontinent, multifunktionaler und legendarer Zentralort der Wikingerzeit - fasziniert seit mehr als einhundert Jahren. Lang ist die Namensliste der Arch?ologinnen und Arch?ologen, die hier ihre Spuren hinterlie?en. Jeder Eingriff in den historischen Boden, jeder Gang mit ge?btem Auge oder dem Metalldetektor, f?rdern wikingerzeitliche Funde der mehrere Jahrhunderte umspannenden Ortsgeschichte zutage. Einer endlosen Geschichte, wie die Gr?ndung des Wikinger Museums Haithabu 1985, der Bau der Wikinger Hauser Haithabu 2004 - 2010, j?ngste Ausgrabungen im Flachgr?berfeld im Jahr 2017, die Aufnahme Haithabus in die Liste des Welterbes der UNESCO im Jahr 2018, j?hrliche Detektorbegehungen und die Aufarbeitung des ideologischen Missbrauchs arch?ologischer Forschungen insbesondere in Haithabu w?hrend der Zeit des Nationalsozialismus zeigen. Sie wird auch mit diesem Buch nicht beendet sein. Aber ein Ende gab es - f?r das wikingerzeitliche Leben an jenem Ort am Westufer des Haddebyer Noores, den ein beeindruckender Halbkreiswall sch?tzte. In der Mitte des 11. Jahrhunderts war der Zerst?rung genug, gab es offensichtlich Gr?nde, am Nordufer der Schlei, nur 2 km entfernt, einen neuen, andersartigen Hafen zu bauen. Schleswig bl?hte binnen Jahrzehnten. Aus weiter Entfernung - in Raum wie in Zeit - verschmelzen Haithabu und Schleswig, so, wie diese Namen bereits in der Wikingerzeit verschmolzen waren. Am inneren Ende der Schlei, dort, wo der Landweg zwischen Nord- und Ostsee am k?rzesten war, wo D?nemarks Grenze verteidigt wurde, gab es auch nach 1066 bis zur Zeit der Hanse optimale Bedingungen f?r einen Handel, der die gesamte hochmittelalterliche Welt umspannte. Doch wie genau vollzog sich der Ortswechsel von Alt-Schleswig (Haithabu) nach Neu-Schleswig (Schleswig) und wie viel Kontinuit?t und Wandel stecken in ihm? War es der Tag nach der Schlacht im Jahr 1066, an dem Neu-Schleswig seinen Anfang nahm, oder war der Ortswechsel die Folge eines bereits davor begonnenen Verlagerungsprozesses? Die Befunde der gro?en Fl?chengrabungen in Haithabu nahe am Noorufer stammen aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Das 11. Jahrhundert hingegen liegt unter dem Pflug, zu hoch f?r die Bewahrung von Holz und ungest?rten Kulturschichten. Doch es ist pr?sent, wie geophysikalische Aufnahmen in Verbindung mit den Grabungsbefunden eines Grubenhauses und vor allem die vielen Tausend Detektorfunde eindrucksvoll beweisen....

        Sommaire:
        Haithabu - maritimes Fernhandelszentrum zwischen Nord- und Ostsee, Skandinavien und dem Kontinent, multifunktionaler und legendarer Zentralort der Wikingerzeit - fasziniert seit mehr als einhundert Jahren. Lang ist die Namensliste der Arch?ologinnen und Arch?ologen, die hier ihre Spuren hinterlie?en. Jeder Eingriff in den historischen Boden, jeder Gang mit ge?btem Auge oder dem Metalldetektor, f?rdern wikingerzeitliche Funde der mehrere Jahrhunderte umspannenden Ortsgeschichte zutage. Einer endlosen Geschichte, wie die Gr?ndung des Wikinger Museums Haithabu 1985, der Bau der Wikinger Hauser Haithabu 2004 - 2010, j?ngste Ausgrabungen im Flachgr?berfeld im Jahr 2017, die Aufnahme Haithabus in die Liste des Welterbes der UNESCO im Jahr 2018, j?hrliche Detektorbegehungen und die Aufarbeitung des ideologischen Missbrauchs arch?ologischer Forschungen insbesondere in Haithabu w?hrend der Zeit des Nationalsozialismus zeigen. Sie wird auch mit diesem Buch nicht beendet sein. Aber ein Ende gab es - f?r das wikingerzeitliche Leben an jenem Ort am Westufer des Haddebyer Noores, den ein beeindruckender Halbkreiswall sch?tzte. In der Mitte des 11. Jahrhunderts war der Zerst?rung genug, gab es offensichtlich Gr?nde, am Nordufer der Schlei, nur 2 km entfernt, einen neuen, andersartigen Hafen zu bauen. Schleswig bl?hte binnen Jahrzehnten. Aus weiter Entfernung - in Raum wie in Zeit - verschmelzen Haithabu und Schleswig, so, wie diese Namen bereits in der Wikingerzeit verschmolzen waren. Am inneren Ende der Schlei, dort, wo der Landweg zwischen Nord- und Ostsee am k?rzesten war, wo D?nemarks Grenze verteidigt wurde, gab es auch nach 1066 bis zur Zeit der Hanse optimale Bedingungen f?r einen Handel, der die gesamte hochmittelalterliche Welt umspannte. Doch wie genau vollzog sich der Ortswechsel von Alt-Schleswig (Haithabu) nach Neu-Schleswig (Schleswig) und wie viel Kontinuit?t und Wandel stecken in ihm? War es der Tag nach der Schlacht im Jahr 1066, an dem Neu-Schleswig seinen Anfang nahm, oder war der Ortswechsel die Folge eines bereits davor begonnenen Verlagerungsprozesses? Die Befunde der gro?en Fl?chengrabungen in Haithabu nahe am Noorufer stammen aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Das 11. Jahrhundert hingegen liegt unter dem Pflug, zu hoch f?r die Bewahrung von Holz und ungest?rten Kulturschichten. Doch es ist pr?sent, wie geophysikalische Aufnahmen in Verbindung mit den Grabungsbefunden eines Grubenhauses und vor allem die vielen Tausend Detektorfunde eindrucksvoll beweisen....

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